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Saale-Unstrut auf dem Weg zum Welterbe #5 Multi-Cache

Hidden : 1/13/2015
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Kleine Schmuckstücke der Romanik

In den malerischen Flusstälern von Saale und Unstrut kannst du zahlreiche romanische Dorfkirchen mit interessanten baulichen Details entdecken. Die Chorturmkirchen aus der Zeit des Hohen Mittelalters wurden vermutlich von Siedlern aus Thüringen, Franken und Bayern errichtet.

Station 1:
Die erste Station führt dich in einen kleinen Ort, wenige Kilometer von Naumburg entfernt. Das Dörfchen wurde im Hochmittelalter von niederländischen Kolonisten entlang einer mittigen Straße regelmäßig angelegt → lineare Siedlungsstruktur. In der Dorfmitte steht ein Bauwerk aus dem 12. Jahrhundert, das den Namen eines Karibikstaates trägt. Die Kirche St. Lucia, der Gestalt nach eine Chorturmkirche, beeindruckt mit romanischen Fresken im Chorraum und in der Apsis aus der Zeit um 1200. Sie gehören zu den wenigen überlieferten romanischen Wandmalereien im UNESCO-Antragsgebiet.
Aufgabe:
In Nähe des Bauwerks kannst du eine Schautafel entdecken. Wie viele Bildchen sind auf der rechten Seite der Tafel untereinander angeordnet?
Die Anzahl ist A.
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Station 2:
Westlich der Unstrut-Anhöhen erreichst du ein kleines Dörfchen bei Kleinjena. Die ehemalige slawische Siedlung ist im Gegensatz zu Flemmingen ein Rundplatzdorf → radiale Siedlungsstruktur. Zu Beginn des 7. Jahrhunderts wurde der Ort durch slawische Sorben in Form eines Rundlings errichtet. Das gesellschaftliche Leben der Siedler war durch Ackerbau und Viehzucht geprägt. Im Ortskern liegt die Kirche mit einem rechteckigen Chorturm aus dem 12. Jahrhundert eingebettet. In den Mauern an der Nordseite kannst du seltene romanische Grabsteine entdecken. Die Steine sind mit eingeritzten Kreuzen und einer stabähnlichen Darstellung verziert.
Aufgabe:
In Sichtweite der Kirche steht ein steinernes Denkmal. Wie viele Zeilen enthält der Text, den du darauf finden kannst?
Die Antwort ist B.
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Station 3:
An diesem historischen Ort thronte im Mittelalter ein Benediktinerinnenkloster. Die Pfalzgrafen von Sachsen verlegten 1041 ihren Sitz von Goseck auf den Sankt-Martini-Berg bei Zscheiplitz und nannten sie Weißenburg. Hier residierte Pfalzgraf Friedrich III. bis zu seiner Ermordung 1085. Die Sage bringt seine Frau Adelheid und den Thüringer Grafen Ludwig mit diesem Verbrechen in Verbindung, die ein Verhältnis miteinander hatten. Ludwig wurde daraufhin in der Burg Giebichenstein eingekerkert. Ein kühner Sprung in die Saale brachte ihm die Freiheit und schließlich den Namen „Ludwig der Springer“ ein. 1089 wandelten Ludwig und Adelheid die Weißenburg in das Nonnenkloster St. Martini um, von dem nur die Klosterkirche aus dem 12. Jahrhundert erhalten ist. In der Kirche, die fast zeitgleich wie die Neuenburg errichtet wurde, finden heute regelmäßig Konzerte statt.
Aufgabe:
Von hier kannst du einen traumhaften Ausblick über das Unstruttal genießen. Schau dich noch einmal um und zähle die eisernen Stufen, die du erklommen hast. Die Antwort ist C.
 
 
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Station 4:
In diesem beschaulichen Winzerort steht auf dem mauerumschlossenen Friedhofsgelände ein bezauberndes Kleinod aus dem 12. Jahrhundert. Der romanische Steinbau besitzt einen Saal und einen typischen quadratischen Chorturm. An der Südseite des Turmes, etwa auf der Höhe von drei Metern, ist eine waagerechte Mauerkerbe zu erkennen. Es ist vermutlich die Einpassung eines Schleppdaches, das im Mittelalter verschiedenen Zwecken diente, zum Beispiel als Notunterkunft für Pilger. Das Dachwerk von 1402/03 ist die älteste vollständig erhaltene Dachkonstruktion im Antragsgebiet.
Aufgabe:
Durch das Tor kannst du den wunderschönen Bau betrachten. Wie viele Zierspitzen (genaue Abbildung) kannst du am Eingangstor zählen?
Das Ergebnis ist D.
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Die letzte Station der Route ist geschafft! Nun kannst du die Koordinaten des Finals errechnen.
Das Versteck befindet sich bei: N 51° (A+6).(B-7)(C:2)(D-C) E 011° (C+24).(D-14)(A-5)(B-3).

Additional Hints (No hints available.)