Historisches ValbertAuszug aus Wikipedia
== Geschichte ==
Valbert liegt an dem jahrhundertealten Pilgerweg Heidenstraße von Leipzig nach Köln, im Mittelalter auch ein Pilgerweg nach Santiago de Compostela, der von Händlern, Pilgern und vielen Anderen genutzt wurde. An dieser Straße lagen ein großer Teil der Valberter Hütten und Hammerwerke sowie die romanische St.-Nikolaus-Pfarrkirche und die Gerichtsplätze des Wibbel-, Buyr- und Femegerichts. Im 11. Jahrhundert bekam Valbert seine erste Kirche. Sie war eine Gründung der Kölner Erzbischöfe und stand auf dem heutigen Denkmalsplatz. Die Kirche St. Nikolaus gehörte zur Gründungsausstattung des Klosters Grafschaft. Bis ins 17. Jahrhundert hinein gebührte dem Abt das Besetzungsrecht der Pfarrstelle. Die kölnischen Erzbischöfe hatten auch weltliche Rechte. Sie besaßen die Gogerichtsbarkeit im Gericht Attendorn, zu dem auch Valbert gehörte. Daneben traten bald Herrschaftsansprüche der Grafen von der Mark auf. Sie besaßen seit 1348 die Freigrafschaft Valbert und hatten ab 1455 ein Kirchspielgericht in Valbert. Seit dem 16. Jahrhundert wurde das Gogericht Lüdenscheid auch für Valbert zuständig. Die Kölner Erzbischöfe behielten aber Gerichtsrechte über die ihnen gehörenden Höfe und zugehörigen Leute. Diese machten etwa ein Viertel bis ein Drittel der Einwohner aus. Während der Reformationszeit gingen auch die kölnischen Untertanen zum Protestantismus über. Gleichwohl bildete Valbert und die umgebende Freigrafschaft ein märkisch-kölnisches Kondominat. Diese Zugehörigkeit zu zwei Herren blieb auch nach dem Ende des alten Reiches erhalten. Die beiden Gemeinden Westfälisch Valbert und Märkisch Valbert gehörten seit 1816/18 zunächst zum Kreis Olpe, bevor sie 1832 an den Kreis Altena kamen. 1858 erfolgte die Vereinigung der beiden Gemeinde zur Gemeinde Valbert.
== Name ==
In alten Überlieferungen und Urkunden wird Valbert unter verschiedenen Namen geführt: Wallebrecht, Valbricht, Fahlbrecht, Vallebert und Vahlbert. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Valbert in der Gründungsurkunde des Klosters Grafschaft als Falebreht.[1] Diese Urkunde, die die vom Kölner Erzbischof Anno II. im Jahr 1072 verliehenen Privilegien und Besitzungen des Klosters nennt, ist vermutlich nicht echt, sondern stammt aus dem 12. oder 13. Jahrhundert. Der Name Valbert wird manchmal als Zusammensetzung der lateinischen Wörter vallis und berta („Tal der Berta“) gedeutet. Dem widerspricht aber der gerade in den alten Namen vorkommende Bestandteil -brecht.
== Schützen ==
Durch die Lage Valberts, jahrhundertelang direkt an der Grenze zu dem kurkölnischen (bzw. kurzzeitig hessisch-darmstädtischen) Herzogtum Westfalen, kam es des Öfteren zu Streitigkeiten, die an Brisanz noch dadurch gewannen, dass es kurkölnischen Besitz auf dem Gebiet der Mark und auch umgekehrt gab. Da diese Streitigkeiten oft auf dem Rücken der Bauern ausgetragen wurden, schlossen diese sich zu einer Schützengilde zusammen und unterstützten die Grafen von der Mark, welche als Dank dafür den Valbertern das freie Fischerei- und Jagdrecht zugestanden. (Der Jäger im Valberter Wappen stellt dies heute noch dar.) Die Tradition der Valberter Schützen hat sich bis heute gehalten und findet im Schützenfest seinen jährlichen Höhepunkt.
== Bergbau ==
Im 12. Jahrhundert begann in Valbert bereits der Bergwerksbetrieb, während die heimische Industrie in den Tälern, mit Osemund-, Stabeisen- und Stahlhämmern, erst im 16. Jahrhundert begann, aber nach kurzer Zeit wegen schlechter Verkehrsverhältnisse wieder einging.
== Krieg & Krankheiten ==
In den folgenden Jahrhunderten wurde Valbert von den Kriegswirren immer wieder heftig durchgeschüttelt und in allen Kriegen brachten die Valberter ihre Opfer. Davon legt die Germania auf dem Denkmalsplatz ein beredtes Zeugnis ab. Auch Brände, Pest und Hagelschlag suchten die Valberter heim, aber durch ihren Fleiß, Sparsamkeit und Zähigkeit brachte die Bevölkerung es immer wieder zu einem gewissen Wohlstand.
== Tourismus & Steinindustrie ==
Durch den Bau der Listertalsperre 1909–1912 wurde der Fremdenverkehr gefördert, was eine zusätzliche Einnahmequelle für das Valberter Gebiet brachte. Die Bahnstrecke Meinerzhagen–Krummenerl, gebaut 1912–1927, beeinflusste die Steinindustrie positiv. Kommunale Neugliederung
Am 1. Januar 1969 verlor Valbert durch die kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen seine Eigenständigkeit und gehört seitdem zur Stadt Meinerzhagen.
== Pilgerstein ==
Am 18. Mai 2008 wurde der Pilgerstein als Wegweiser und zum Gedenken an die Heidensstraße und ihre Geschichte auf dem Denkmalsplatz in Valbert an der Position der ehemaligen St.-Nikolaus-Pfarrkirche gesetzt. Die Inschrift der Gedenktafel auf dem Pilgerstein lautet: Heidenstraße, jahrhundertealter Heer- und Handelsweg von Leipzig nach Köln. Im Mittelalter auch Pilgerweg nach Santiago de Compostela im Nordwesten Spaniens. An dieser Straße lag ein großer Teil der Valberter Hütten und Hammerwerke. Hier war mit der romanischen St. Nikolaus-Pfarrkirche, ursprünglich auch Maria Magdalena geweiht, der Mittelpunkt des Kirchspiels Valbert. Im Gegensatz hat die evangelische Kirche in Valbert nie einen Namen bekommen, sie ist kreisweit die einzige namenlose Kirche! In unmittelbarer Nähe befanden sich die Gerichtsplätze des Wibbel-, Buyr- und Femegerichtes. Nikolaus und Maria Magdalena – Wegbegleiter an der Heidenstraße.
Nun zum Cache:
Zeitlicher Rahmen zu Fuß: ca 1 Std.
mit dem Pkw ca. 25-30 Min.
Parkgelegenheiten findet Ihr an allen Stationen.
Dennoch solltet Ihr Euch nicht scheuen kleine Wege fußläufig zu erledigen.
Der Ortskern Valberts kennt viele schöne Stellen.
Im Final ist eine Dose(0,5l) verhanden, so dass auch Platz für Gäste vorhanden ist.
Station 1: Dorfmitte
N51°07.195
E007°45.042
Hier findet Ihr 2 Figuren mit Hund.
Wer sind Sie?
An welchen beiden Straßen befindet sich dieser Ort?
Welcher Selbstlaut ist in den Straßennamen am meisten enthalten und wie oft?
Die Anzahl verdoppelt ergibt C.
Wie viele Rundwanderwege beginnen in der Nähe? Anzahl-5=E.
Wie viele durchgehende Wege sind hier aufgeführt?
Hier findet Ihr einen Dorfplan.
Links davon steht senkrecht ein Wort.
Welche Buchstabenanzahl hat dieses Wort?
Zieht von der ersten Ziffer den Wert der 2. Ziffer ab und ihr erhaltet =F.
Bedingt durch neue Koords (F=8)
Station 2: Denkmalsplatz
N 51°07.231
E 007°45.156
Hier findet Ihr ein Mahnmal.
Von welcher Jahreszahl ist hier die Rede?( rechts zum kleinen Weg gelegen) Jahreszahl = I
Aus welchem Jahr stammt die Karte des Dorfes an diesem Platz? Jahreszahl = J
H= (I-J)-31
Station 3: katholische Kirche
N 51°07.331
E 007° 45.128
Als welchem Stein wurde das Bauwerk gebaut?
Wie viele Glocken sind sichtbar? Anzahl-2= B.
Welche Farbe hat das Dach und was steht auf dem Dach?
Der erste Buchstabe der Farbe ergibt A.
Station 4: Kriegsgräberfriedhof
P bei:
N 51°07.347
E 007°45.300
Die Station findet Ihr bei:
N 51°07.343
E 007°45.332
Um zu dieser Station zu gelangen müsst Ihr einen Ort der Stille betreten. Bitte verhaltet Euch angemessen.
Der Weg dorthin kann aufgrund der Art des Untergrundes (Steinplatten) rutschig sein! Seid also vorsichtig!
Dort angelangt findet Ihr eine weitere stehende Tafel.
Um welches Ereignis geht es hier?
Von welcher Zeit ist hier die Rede?
Die jüngste Jahreszahl (ohne Jahrhundert) beziffert G.
Um D zu finden beantwortet bitte noch folgende Frage: Welchen Namen trägt die evangelische Kirche (Weiß in Ortszentrum, von hier zu sehen) heute? Wer das Listing gut gelesen hat, ist klar im Vorteil!
Zieht von der Anzahl der Buchstaben die Zahl 4 ab und Ihr erhaltet D.
Station 5: Final
Ich empfehle das Finale mit dem Cachemobil anzufahren. Der Weg dorthin führt Euch entlang einer stark befahrenen Straße.
N 51° 0A.CDE
E 007°G.BFH
Nun seid ihr am Ziel angekommen.
Das Loggen sollte auch ohne Hinweis gelingen.
Für Rollstuhlfahrer wird zum heben jedoch Hilfe nötig sein.
Nicht an der Leitplanke, sucht einen jungen Ahorn.
Auch Reisende haben hier Platz zu übernachten.
Deine Lösung für die Koordinaten dieses Rätsels kannst du auf geochecker.com überprüfen. GeoChecker.com.