ACHTUNG!
Ihr befindet euch hier im Naturschutzgebiet!
Bitte nehmt hier Rücksicht auf die kleinen Bäume die am Rand der Bruchkante stehen! Hier werden öfter Schnittreste von Bäumen abgelegt - sollten diese den Weg zur Kante versperren, löst die Aufgaben bitte an anderer Stelle! (Auch an den Rändern der beiden seitlich weggehenden Wege, tritt der Sand zu Tage)
Ihr benötigt einen Magneten (am Besten in ein Papier eingepackt) um diesen EarthCache zu lösen.
Dieser Cache lässt sich sehr gut mit der "Hubertusrunde" verbinden. Die Berge (auch Borken-Ramsdorfer Berge) im Kreis Borken in Nordrhein-Westfalen sind ein bis zu 107,4 m ü. NN hoher und ökologisch wertvoller Höhenzug. Sie gehören zum Unter-Naturraum der Einheit Hohe Mark im Westmünsterland. Im Sommer kann man hier wundervoll spazieren gehen und die Natur bewundern.
Die Berge stellen den westlichsten Teil der geologischen Halterner Sande dar, die sich in den Rekener Bergen nach Ostsüdosten fortsetzen. Beide Höhenzüge entstanden durch eine Reliefumkehr (ehemals tief gelegene Gebiete werden durch Heraushebung oder durch unterschiedliche Abtragung infolge verschiedener Widerstandsfähigkeit der Gesteine zu Erhebungen). Auffällig ist ihr sanfter Abfall nach Süden bei deutlich steilerem Nordabfall. Durch das Vorhandensein von Trümmererzablagerungen (Verbindungen aus Eisen, Ton und kleinen Steinen) wurde eine Abtragung des lockeren Sandes durch Erosion verhindert. Das zusammengedrückte Gestein bremst das zerlaufen der Heidefläche durch aufgeweichten Boden. So blieben die Hügel erhalten. Das Gelände zeichnet sich ferner durch großflächige, gut erhaltene Podsolvorkommen aus. Diese typischen Böden ehemaliger Heidegebiete entstehen durch erhebliche Versauerung des Bodens. Dabei werden die Bodenbestandteile auf Heide- oder Nadelwaldstandorten von den Mikroorganismen nur schwer abgebaut, was zu mächtigen Humusauflagen führt. Hieraus werden organische Säuren freigesetzt, die sich mit Eisen und Aluminium der verwitterten Minerale zu wasserlöslichen Stoffen verbinden, die in den Unterboden ausgewaschen werden. Dort werden sie unter geänderten chemischen Bedingungen wieder ausgefällt und es entstehen wieder Minerale Verbindungen wie hier z.B. das Limonit.
(Quelle: vgl. www.wikipedia.org & www.bodenkunde-online.de)

Hier zu Tage tretender Sand.
Um diesen EarthCache als Fund zu loggen, sind die nachfolgenden Aufgaben zu erledigen.
Bitte sendet uns hierfür die Antworten per E-Mail oder über eine GC-Nachricht zu und loggt sofort!
Unser Team wird sich bei euch melden, wenn etwas nicht stimmt. Bitte habt auch Verständnis dafür, dass Logeinträge, die mehr als 3 Wochen nach der Übermittlung der Antworten erfolgen, aufgrund des Speicheraufwandes, nicht mehr berücksichtigt werden können ohne erneute Übermittlung der Antworten!
Nun zu den eigentlichen Aufgaben:
Begebt euch an die im Listing angegebenen Koordinaten. Hier befindet sich der oben gezeigte Sand.
1. Schaut euch den Hang an und beschreibt den Sand.
2. Nehmt euch etwas des hier zu Tage tretenden Sandes. Ist er eher feinkörnig (also weich) oder eher grobkörnig (also hart)?
3. Nehmt euch euren zuvor in Papier eingepackten Magneten und bewegt ihn über den rostroten Sand. Bleiben Bestandteile des Sandes am Magneten hängen?
4. (Egal, ob etwas hängen bleibt oder nicht) Woran könnte das liegen, was meint ihr?
Nun könnt ihr noch (freiwillig) ein Foto von euch und / oder eurem GPS in der "Sandgrube" machen.
Geändert im Oktober 2025
© Team Tequila Luigi