Einsam und verlassen steht er da, der heilige Johannes Nepomuk. Früher von Bäumen eingerahmt, musste sein grünes Umfeld der Verlängerung der Straßenbahnlinie 26 Richtung Aspern weichen. Und dann wurde ihm auch noch ein Laternenmast direkt vor die Nase gesetzt. „Die Presse“ nennt die Figur ein „Symbol für die Unbehaustheit an der Peripherie: für das Verschwinden gewachsener Bezüge“. Immerhin: Sie ist „nur“ eine Kopie – das Original befindet sich im nahen „Bezirksmuseum Donaustadt“.
Kurz noch zur Geschichte der denkmalgeschützten Kapelle: Hier soll früher einmal ein Donauarm gewesen sein, und das damalige Hirschstetten wurde oft von Hochwassern heimgesucht. Deshalb hat man dort 1737 eine Nepomuk-Statue errichtet und 1778 darum eine Kapelle erbaut. Der heilige Nepomuk gilt als Schutzpatron gegen Wassergefahren.
Da die Lage des Heiligen sehr exponiert ist, liegt der Cache etwas abseits. Die Final-Location zeigt euch noch mehr vom Ausbau der Straßenbahnlinie 26. Die Gleise müssen NICHT betreten werden!
