
Zwischen 1972 und 1974 wurden in Hessen im Rahmen der Gebiets- und Struktionalreform fast alle Gemeinden zu größeren Verwaltungseinheiten zusammen geschlossen. Im Neugliederungsgesetz vom 6. Februar 1974 wurde die Großgemeinde Selters (Taunus) mit den Ortsteilen Niederselters (Verwaltungssitz), Eisenbach, Münster und Haintchen gebildet. Oberselters kam unverständlicherweise zur Stadt Bad Camberg.
Am 1. Januar 1974 verloren Niederselters, Eisenbach, Münster und Haintchen ihre ehemalige Selbstständigkeit und am 27. Oktober 1974 wurde erstmals für die neugeschaffene Gemeinde Selters (Taunus) eine Gemeindevertretung gewählt.
Nach fast 40 Jahren lässt sich unumstritten feststellen, dass sich die Gemeinde Selters (Taunus) prächtig entwickelt hat. Ihre Infrastruktur ist intakt und vorzeigbar.
Ein Blick in die Geschichte der Ortsteile belegt eine interessante Entwicklung seit über 1200 Jahren:
Der Ortsteil Haintchen - erstmals nachweisbar 1388 erwähnt - kam ähnlich wie Eisenbach von Nassau-Diez an Nassau-Weilnau und später je zur Hälfte an Nassau-Dillenburg und das Kurfürstentum Trier, ehe er 1803 zu Nassau-Weilburg und 1806 zum Herzogtum Nassau kam. In nassauischer Zeit (1806 bis 1866) gehörte Haintchen zum Amt Usingen, erst 1932 kamen Haintchen und Hasselbach zum Kreis Limburg. Seine verkehrswirtschaftliche Knotenpunktlage an den uralten Handelswegen "Hessenstraße" und "Rennstraße" erklärt, weshalb der Heilige Nikolaus zum Kirchenpatron der sehr alten Pfarrei gewählt wurde, der der Beschützer der reisenden Kauf- und Fuhrleute seit dem Mittelalter ist. Ein Blick in die 1750 erbaute Haintchener Barockkirche lohnt sich.
Haintchens Kapital ist bis heute sein Waldreichtum geblieben. Nicht zuletzt deshalb ist Haintchen ein beliebter Ort für Wanderer und Erholungssuchende.
Überblick:

Kirche:

Ein Besuch lohnt sich.
(Quelle: www.selters-taunus.de)
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