ACHTUNG: Die Dose wurde am 10. April 2018 verlegt und die Formel angepasst!
Die Caches aus der Kapellen-Serie sind alle in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein "Spalter Land e.V." entstanden.
In keinem Fall muss eine Kapelle betreten werden, auch muss kein Gitter geöffnet werden. Alle Dosen liegen entweder außerhalb oder sind von außen zu erreichen.
Die Caches sollen nicht bei Nacht gemacht werden!
Bitte Stift und Pinzette mitbringen.
Information zur Kapelle:
Die Wallfahrt zur Kapelle Heiligenblut, die einzige ihrer Art im Bistum Eichstätt, beruhte ursprünglich auf einer mittelalterlichen Legende um einen angeblichen Hostienfrevel. Der katholischen Legende nach soll ein armer Taglöhner während einer Hungersnot eine geweihte Hostie in der Kirche von Stirn gestohlen haben. Anno 1444 soll sich Folgendes abgespielt haben:
Ein reicher Jude beauftragt einen armen Holzhacker mit vielen hungrigen Kindern, Hostien aus der Kirche des Örtchens Stirn zu stehlen. Um zu prüfen, ob die Hostien geweiht sind, sticht er in die Hostien, die als Beweis der Weihe zu bluten beginnen. Die Sache fliegt auf, der arme christliche Holzhacker wird enthauptet, der Jude will aber zum Christentum konvertieren, um sich zu retten. Sekunden, bevor er getauft werden soll, fährt der Blitz in die Spalter Kirche und erschlägt den Juden.
Diese katholische Legende steht im Zusammenhang mit der Vertreibung der jüdischen Bevölkerung aus dem nahe gelegenen Ort Eichstätt.
Zu Beginn des 17. Jahrhunderts hatte der Wallfahrtsort Zulauf aus der ganzen Region. Die Pilgerwege aus Ellingen und Stopfenheim trafen in Ramsberg zusammen und führten dann gemeinsam durch das Brombachtal nach Heiligenblut.
Ab 1703 übernahmen Franziskanerbrüder die Betreuung der Wallfahrt. Das Kloster wurde durch Pater Pius Schreiber aus dem Franziskanerkloster Schillingsfürst und die thüringische Rekollectenprovinz des Ordens gegründet. Zuerst ein Missionsposten (Hospiz), ab 1742 Konvent, wurde es 1808 im Zuge der Säkularisation wieder aufgelöst.
Die Klosterkirche und die weiteren Gebäude wurden 1817/1818 abgetragen.
Quelle: Wikipedia
Die Parksituation hat sich grundlegend geändert. Ein ganzes Stück vor der Kapelle ist jetzt absolutes Halteverbot. Vermutlich verdanken wir das den Wild-Kreuz-und-Quer-Parkern im Sommer, die den Weg so zugeparkt haben, dass der Bauer nicht meht mit seinen Maschinen durchkam...
Parken könnt ihr jetzt am Waldrand links bei der scharfen Rechtskurve. Von dort geht Ihr zur 1. Station.
Station 1:
N 49° 8.616
E 10° 56.350
An dem Gebäude, vor dem Ihr jetzt steht, findet Ihr ein weißes Schild, auf dem genau eine blaue Ziffer zu finden ist, diese sei A.
Weiterhin findet Ihr eine senkrecht stehende Abkürzung aus drei Buchstaben. Wenn Ihr diese drei Buchstaben (von oben nach unten) mit ROT-13 verschlüsselt, so erhaltet Ihr eine römische Zahl. Diese Zahl sei B.
Damit kommt Ihr zu Station 2:
Station 2:
N 49° 8.(616 - (10*A + 1))
E 10° 56.(350 + 4*B)
Hier ist eine Informationstafel zur Geschichte von Heiligenblut zu finden. Im Abschnitt "Einsiedelei und Klostergründung" stehen 9 Jahreszahlen. Die Zahl C errechnet sich so: C = 6. Jahreszahl - 5. Jahreszahl.
Oben zwischen den Bildern der Tafel sind drei kleine Text-Abschnitte. Die Zahl D bekommst Du, indem du zählst, wie oft der dritte Vokal unseres Alphabets im ersten Abschnitt vorkommt.
Jetzt aber schnell zum Finale: Finale:
N 49° 8.[727 + 2 * (A - C)]
E 10° 56.(258 - B - D)