Kleiner Tradi-Cache ohne viel Aufwand zu dessen Versteck eine Grusel-Geschichte existiert. Diese soll sich vor langer Zeit tatsächlich so zugespielt haben...
Wer sich traut kann ihn gerne in der Nacht angehen. Dann ist allerdings eine Taschenlampe ratsam.

Vor gut einhundert Jahren hat sich hier folgende Geschichte abgespielt:
Das Wegkreuz an diesem Ort war früher über und über mit Efeu umwachsen und bot einen schönen Anblick. Aber immer, wenn Schnee lag, tat sich nachts am Kreuz Merkwürdiges. Erst hatte es nur ein einzelner gesehen. Im "Schneeliacht", als der Mond auf die weiße Oberfläche schien, stieg etwas geschwind am Kreuz in die Höhe, so dass die Efeublätter raschelten und sich heftig bewegten. "Der Teufel will dem Herrgott seinen Platz nehmen", machte es am nächsten Morgen die Runde im Dorf. In der selben Nacht waren es schon mehrere die die Aussage eines "Abierigen" mit eigenen Augen überprüfen und sich über dessen Hirngespinste lustig machen wollten. Sie warteten in der Nähe des Kreuzes. Aber, o Schreck - der Spunk wiederholte sich genauso, wie ihnen erzählt worden war. Einigen Siebengescheiten blieb der angefangene Satz im Halse stecken. Schnell bekreuzigte man sich und war sich einig: "Am Kreuz waihezt es!"
Im nächsten Winter wiederholte sich der Spuk in der bekannten Weise, aber wieder nur wenn Schnee lag. Jeder, der sich in der Nacht noch aus dem Hause traute, konnte sich davon selbst überzeugen. Aber kaum einer wagte noch den Fuß vor die Haustüre zu setzten, geschweige denn in die Nähe des Kreuzes zu gehen. Die Angst vor dem Teufel hatte die Leute gepackt. Bloß der alte Mesner Bartl ließ sich nicht so leicht einschüchtern und ins Bockshorn jagen. Er ging trotz aller gutgemeinter Ratschläge bei "Schneeliacht" zum Kreuz...
Und was ihm da wiederfahren ist, erfahrt ihr in der Dose 
Viel Spaß beim Suchen wünscht euch Kreuzbauer.