Hier seht ihr ein weiteres Grenzsteinpaar, das die territoriale Neuordnung nach dem Wiener Kongress im Jahr 1815 markiert. Das Königreich Sachsen verlor durch die Allianz mit Napoleon u. a. seinen nördlichen Teil an das Königreich Preußen.
Im Jahr 1818 wurde begonnen, die Grenzzeichen zu setzen. Anfangs waren es noch Holzpfähle, ab dem Jahr 1828 wurden die hölzernen Markierungen durch Pilare aus Stein ersetzt, wie wir sie heute noch sehen können.
Einen interessanten Überblick über die historischen Hintergründe und die Suche nach noch vorhandenen Grenzsteinen findet ihr hier.
Bitte geht nicht in der Dämmerung oder nachts zum Cache, in der Nähe der Grenzsteine steht ein Hochstand.
Je nach Witterungsverhältnissen ist es ratsam, wetterfestes Schuhwerk zu tragen. Der Zugang zu den Grenzsteinen führt über eine nasse Wiese und einen Graben.
Achtung! Der Cache befindet sich im Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft, außerdem in einem FFH- sowie Natur- und Vogelschutzgebiet. Die Verwaltung des Biosphärenreservats hat diesen Cache freundlicherweise genehmigt, obwohl er abseits von Wegen liegt. Ich bitte euch dringend, euch auf dem Weg und am Cache rücksichtsvoll gegenüber der Natur zu verhalten. Die Dose ist bewusst leicht versteckt. Mit Hilfe des Hinweises werdet ihr schnell fündig.