Steinfeld
Steinfeld ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Lohr am Main. Zum Gemeindegebiet gehören die Ortsteile Hausen und Waldzell. Gesprochen wird ein mainfränkischer Dialekt (laut Sprachatlas der Bayerischen Landesbibliothek: Unterostfränkisch). Die Einheimischen werden in der Umgebung oft mit dem Ortsnecknamen Steefld’r Russe bezeichnet.
Geschichte
Steinfeld wurde urkundlich erstmals 812 erwähnt; in Urkunden aus der damaligen Zeit wird es als 'Steinvelt im Waldsassengove' (d. h. Waldsassengau) bezeichnet. Um 1200 war Steinfeld bereits eine eigenständige Pfarrei; das Kloster Neustadt am Main erhob Ansprüche auf den Zehnten. Um 1336 wurde die Pfarrkirche in das Kloster Nuwenstat (Neustadt) integriert 1614 wurde der Neubau der Pfarrkirche 'Mariä Himmelfahrt' durch Fürstbischof Julius Echter vollendet. Deutliche Hinweise darauf sind u.a. die Bautafel an der Südseite des Längsschiffs und der Turm im typischen 'Echterstil'. 1842 erfolgte eine Erweiterung des Längsschiffs. Als Teil des Hochstiftes Würzburg (Amt Rothenfels) kam Steinfeld im Reichsdeputationshauptschluss 1803 an die Grafen Löwenstein-Wertheim. 1806 wurde es ein badisches Mediatamt, das 1819 an Österreich abgetreten wurde, welches es Bayern überließ.
Zur Gemeinde gehören heute die beiden Ortsteile Hausen (seit 1972) und Waldzell (seit 1978). Aus dem Ortsteil Hausen, erstmals urkundlich erwähnt um 800, stammt der Bauernführer Kaspar Leyser. Er wurde im Juni 1525 zusammen mit zwei weiteren aufständischen Bauern in Karlstadt enthauptet. Der Ortsteil Waldzell (früher: Cella / Zell) entstand vermutlich ebenfalls im 9. Jahrhundert als Außenstelle des Klosters Neustadt. Es gibt geschichtliche Bezüge zur Hl. Gertraud. Die dortige Gertraudenkapelle wurde über einer ebenso benannten Quelle errichtet (1616 durch Julius Echter, Erweiterung um 1849). Der Bau der heutigen Kirche St. Vitus erfolgte 1612 auf Anordnung von Julius Echter.
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