„Mensch. Das ist ja tatsächlich ein echt cooler Park“, dachte Cacher-Pete, ein liebenswerter, schusseliger Mann mit roten Haaren, als er in die Nähe der von ihm errechneten Koordinaten kam. „Vielleicht wird das ja sogar noch ein FTF.“ Da es schon dunkel war, schaltete er seine Taschenlampe an. Im Listing stand, dass man nach einem Laminat suchen sollte, was zu dieser Tageszeit ein schwieriges Unterfangen war. Das Rätsel hatte er schnell lösen können und obwohl es keinen Geochecker gab, war er sich sicher richtig zu liegen. „Wahrscheinlich ist der Hinweis dort an der bekannten Blutbuche, an dem sich einige Signaturen befanden.“ Zwanzig Minuten lang suchte er im Schein seiner Lampe jeden Millimeter ab, doch das Stück Papier mit dem weiter führenden Hinweis wollte einfach nicht erblickt werden. Da es zu allem Überfluss auch noch anfing zu regnen, gab er auf.
Zu Hause angekommen warf er noch einen Blick auf das Rätsel. „Nein“, schrie er auf. „Wie doof kann man denn sein?“ Er entdeckte doch tatsächlich einen entscheidenden Fehler bei den Koordinaten. „Und ich habe mich schon gewundert.“ Aus Frust schenkte er sich ein Guinness ein und trank es fast auf Ex aus. Er nahm sich vor es neu zu versuchen, wenn er das nächste Mal in der Nähe war und setzte den Cache auf seine To-do-List.
Ein paar Wochen später machte er sich auf den Weg zu den richtigen Koordinaten. Dieses Mal war es an der betreffenden Örtlichkeit deutlich belebter, aber die Leute beachteten ihn auf seiner Suche nicht. Nach wenigen Minuten hellte sich sein Gesicht auf. An einem Ast in Augenhöhe entdeckte er das Laminat: „In 327 Grad und 794 Meter findest du die Dose“.
Schnell hatte Cacher-Pete die neuen Koordinaten ausgerechnet, stieg wieder auf sein Fahrrad und konnte sich knapp zwanzig Minuten später im Logbuch eintragen.
Wirst du es auch schaffen können? Du musst dabei zu keiner Zeit Bahnlinien betreten oder Zäune überklettern.