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Die Bockerlbahn "Ausweichstelle" Traditional Cache

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Sabbelwasser: Leider wurde der Cache bis heute nicht wieder aktiviert oder kein konkretes Aktivierungsdatum angegeben. Deshalb erfolgte heute die endgültige Archivierung dieses Caches.
Wenn du an dieser Stelle wieder einen Cache platzieren möchtest, kannst du selbstverständlich gern ein neues Listing zum Review einreichen.

Denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln.

Danke und Gruß,

Sabbelwasser
Volunteer Reviewer for Geocaching.com

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Hidden : 2/17/2014
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Auch dieser Cache erinnert an die technischen und menschlichen Höchstleistungen damals. Meiner Meinung nach wäre diese Leistung, zumindest in dieser Form heutzutage gar nicht mehr möglich.
Zum Cache: Micro in "Tarnung" verbaut. Das Objekt auf keinen Fall beklettern, befummeln oder sonst wie verändern.


Die Ausweichstelle
Ein Föhnsturm mit Orkanstärke bescherte dem Spitzinggebiet im Jahr 1919 die bislang größte Naturkatastrophe im Wald. Um die Holzmassen abzutransportieren, entstand die sogenannte Bockerlbahn. Die Trasse gibt es längst nicht mehr, doch jetzt erinnert ein Original-Waggon an sie.

Zwei Tage lang tobte im Januar 1919 der Orkan über den Alpenkamm. Auf fünf Kilometern Länge und drei Kilometern Breite lagen in kürzester Zeit 170 000 Festmeter Holz. Zwei darauffolgende Stürme im März und Juli 1919 rissen weitere 130 000 Festmeter Stammholz zu Boden. An eine Bringung der riesigen Holzmassen mit Pferdegespannen war damals nicht zu denken. Kurz nach dem Ersten Weltkrieg war die Zahl der Rösser auf den Höfen ohnehin noch viel zu gering. So entschloss man sich kurzerhand, eine Bahn zu bauen: die Bockerlbahn. Während die ersten Arbeiter im Jahr 1919 bereits mit Wiegsäge, Sapie und Axt begannen, das Holz aufzuarbeiten, lag schon sechs Wochen nach dem Sturm ein Plan für die später zwölf Kilometer lange Bahnstrecke vor. Später sollten mehrere Tausend Arbeiter kommen und bis ins Jahr 1926 das Holz mit sechs Dampflokomotiven und zwei Benzinloks, die 134 Doppeltrucks bewegten, zum Verladebahnhof nach Neuhaus fahren. Wöchentlich wurden rund 2000 Festmeter Holz abtransportiert. Einen Original-Waggon haben die Freunde der Bockerlbahn in Norddeutschland ausfindig gemacht und nun zurück in seine ursprüngliche Heimat bringen lassen. Der mit Baumstämmen beladene Truck steht jetzt auf der ehemaligen Bahntrasse etwa auf halbem Weg zwischen Talstation und Bahnhof Neuhaus. Zu Fuß ist er von dort in etwa 45 Minuten zu erreichen. Der Forstbetrieb Schliersee der Bayerischen Staatsforsten stellte Grund und Bäume zur Verfügung, der gemeindliche Bauhof übernahm die Fällung, baute Gleise, Schwellen und Truck zusammen, richtete den Standplatz her und stellte alles an bezeichneter Stelle auf. Organisation, Entrinden der Stämme und Sammeln der Einzelteile erledigten die Mitglieder des Museumsvereins. Der „Hachelschmied“ Sepp Geisler fertigte die Schwellennägel und besorgte eine Kette mit Spannschloss, mit der die Stämme auf dem Truck fixiert wurden. Die restlichen Kosten wurden von Spendern und dem Museumsverein übernommen. Die Bockerlbahnfreunde hoffen, dass dieses Gefährt den Betrachtern wieder Einblick in die Zeit um 1920 eröffnet, in der mehr als 300 000 Stämme von der Valepp zum Bahnhof Neuhaus transportiert werden mussten. „Vor Stürmen sind wir niemals sicher“, sagt Forstbetriebsleiter Stefan Pratsch, „aber die Erinnerung an solche Ereignisse beflügelt unsere heutige mühevolle Arbeit nach möglichst stabilen und gestuften Mischbeständen.“
Quelle: Auszug aus einem Artikel des Miesbacher Merkur vom 14.02.2014

Additional Hints (Decrypt)

[Nicht am Wagen sondern unter einigen Steinen nahe der Schwelle. Siehe Spoiler.]

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)