Der Berg ist größtenteils bewaldet und weist teilweise eine seltene Trockenrasenflora auf. Im Bereich eines früheren Steinbruchs kommen verschiedene geschützte Lurch- und Kriechtierarten vor. Außerdem gibt es zwei kleine Teiche mit Wasserpflanzenbesatz. Ein insgesamt 6,2 Hektar großes Gebiet steht nach § 21 des Sächsischen Naturschutzgesetzes unter Schutz.
Bereits in vorchristlicher Zeit soll sich am Hutberg eine slawische Wallanlage befunden haben, die als Kult- und Opferstätte bzw. Signalwarte diente. Seinen Namen verdankt der Berg seiner früheren Nutzung als Hutung für Nutztiere. Später gab es hier erfolglose Bergbauversuche, um Raseneisenstein abzubauen. Zwischen 1873 und 1875 wurde ein Steinkohlebergwerk betrieben, das mangels Ausbeute schnell wieder einging. An dieses erinnert noch ein von den Anwohnern Berghäckerloch genannter, ca. 90 Meter lange Stollen.
Wegen seiner günstigen strategischen Lage in der Nähe der Fernstraße vom Elbtal in Richtung Lausitz diente der Hutberg im 18. und 19. Jahrhundert in Kriegszeiten als militärischer Beobachtungsposten. Während des Siebenjährigen Krieges richtete 1758 der preußische König Friedrich der Große hier ein Heerlager ein. Auch in den Napoleonischen Kriegen gab es im Mai 1813 am Hutberg und in seiner Umgebung heftige Kämpfe zwischen russischen und französischen Soldaten. Seit 1913 erinnert eine aus Anlass des 100. Jahrestages der Völkerschlacht bei Leipzig gepflanzte Gedächtniseiche an diese Zeit.
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich der Weißiger Hutberg zu einem beliebten Ausflugsziel der Bevölkerung. 1908 entstand auf Initiative des Weißiger Haus- und Grundbesitzervereins eine 300 Meter lange Rodelbahn, die zeitweise abends sogar beleuchtet werden konnte. Der Hutberg bildet eine markante Landmarke und gilt als Wahrzeichen des Dresdner Stadtteiles Weißig. (aus wikipedia.de)
Um den Hutberg rankt sich eine Sage um ein einst im Berg lebendes Zwergengeschlecht.
Die Zwerge im Hutberge bei Weißig
In der Nähe des Dorfes Weißig bei Eschdorf erhebt sich der sogenannte Hutberg beinahe 1000 Fuß über der Meeresfläche. Vor langen langen Jahren war dieser Berg von einem Zwerggeschlecht bewohnt, welches still und freundlich mit den Bewohnern der umliegenden Gegend verkehrte und sich besonders durch das Tragen von runden Spitzhüten auszeichnete.
In dem Berge war Reichthum an Silber, und oft kamen Leute aus der Nachbarschaft und baten um ein Darlehn, welches jene auch nie verweigerten; nur hielten sie streng darauf, daß die Schuld zum vorher bestimmten Tage zurückgezahlt ward, geschah dies nicht, so traf den säumigen Zahler gewöhnlich irgend ein Unfall.
So hatte einstmals ein Mann in seiner Noth Hilfe im Hutberge gesucht und gefunden, und als nun der Tag des Wiederbezahlens gekommen war, eilte er schon ganz früh hin, um seine Schuld abzutragen. Siehe da sprach der Zwerg, der ihn am Eingange des Berges empfing, und dem er eben das Geld zu geben im Begriff war, zu ihm: »ei Du schlechter Mann, Du hast heute noch nicht gebetet oder Deine Hände gewaschen, ich kann aus einer unreinen Hand kein Geld nehmen, komme also heute über vier Wochen wieder, wasche Dich aber erst und bete, dann magst Du Dein Geld zahlen.«
Aber der Mann war wirklich schlecht, denn nach vier Wochen stand er zwar wieder am Berge, allein er hatte weder gebetet, noch sich gewaschen, weil er hoffte, auf diese Weise das Geld behalten zu können. Als ihn der kleine Hutmann erblickte, ward er sehr zornig und sprach: »behalte Dein Geld, laß Dich aber niemals wieder hier sehen!« Der Mann war aber mit dem listig erschlichenen Gelde nicht glücklich, es traf ihn Unglück über Unglück und bald war er wieder arm.
Bald nachher machten aber die Zwerge allen ihren Schuldnern bekannt, sie müßten aus dem Hutberge ausziehen und würden ihre ausstehenden Schulden an dem Tage wieder eincassiren, wo sie in den Berg zurückgekehrt wären. Kurz darauf an einem bestimmten Tage sah man mit Erstaunen, wie das ganze Zwerggeschlecht in einem langen Zuge, Männlein, Weiblein und Kindlein nach der Elbe herabstieg, wo ein bereitstehendes Schiff sie aufnahm, und Thränen in den Augen sahen ihre Schützlinge ihren Wohlthätern nach, bis sie am andern Ufer der Elbe hinter den Bergen, welche sie erstiegen hatten, verschwunden waren.
Sie sind zwar niemals wiedergekehrt, aber, obwohl mit ihrem Wegzuge die Luft auf und bei dem Berge kalt und unfreundlich ward, so daß das Dorf Weißig eher Eisig genannt werden sollte, sind doch die Einwohner desselben reich und wohlhabend geblieben.
Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 1, Dresden 1874, S. 148-149
Nun zum Cache:
Da hier sehr viele Vögel brüten, habe ich auf ein Baumkletterversteck verzichtet und mit diesem Tradi eine Schutzzone eingerichtet.
Bitte geht nicht auf direktem Weg zum Cache, es geht auch sehr einfach 4m links der Naturschutzeule. Die Klappe bitte wieder gut schließen!
Ich hoffe, diese Behausung hält etwas länger durch! Und bringt etwas Vogelfutter mit 😉
Happy hunting hzclimber