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Wechselbad der Gefühle Multi-Cache

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mrbeana: Habe heute diesen schönen Ort besucht um Abschied zu nehmen.

Was 2012 als Mystery begann und 2014 in einen Multi umgewandelt wurde ist nun Geschichte. Das "Wechselbad der Gefühle" wird es an dieser Stelle nicht mehr geben. Die Zeit hat ihre Spuren hinterlassen und ein "Fresh-Up" ist zu aufwendig.

Die liebe Stella hat die goldene Urne nun an sich genommen und vielleicht findet sie ein neues Versteck....

Mein Dank gilt allen Cachern, die hier waren!

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Hidden : 2/26/2014
Difficulty:
5 out of 5
Terrain:
5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:


Regelwerk lesen, bevor es losgehen kann:

1.   Kein Log ist es wert, sein Leben zu riskieren. Behaltet das bitte im Hinterstübchen. Jeder handelt eigenverantwortlich!

2.    Gewalt ist keine Lösung, dies gilt bei allem was Ihr bei der Suche anstellt!

3.    Alles so hinterlassen, wie Ihr es vorfindet!

4.    Beherrschen Eurer ECA  - sonst Lebensgefahr!

5.    Es existiert „Ein Logbuch“….Stift ist mitzubringen!

6.    Fotos ja, jedoch OHNE HINTS und FINAL!

7.    Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!

8.    Bringt etwas Zeit mit und kommt auf keinen Fall alleine!

 

„Dann kann ich nur noch sagen …Viel Spaß“

 

…aus dem Tagebuch von Stella Buchbinder

Eintrag vom 02.09.2012

… ich lebe jetzt schon seit zehn Jahren nicht mehr in Deutschland. Als ich 9 Jahre alt war, zogen meine Eltern mit mir nach Irland. Mittlerweile bin ich 19 und ich vermisse mein altes zu Hause genauso, wie am ersten Tag. Keine Ahnung woran das liegt, vielleicht am Klima oder auch an den wunderschönen Erinnerungen  aus Deutschland,  die ich hier in Irland mit niemand teilen kann.

Neben diesen schönen Erinnerungen  gibt es aber auch etwas sehr schreckliches, etwas worüber meine Eltern nie mit mir gesprochen haben. Oft denke ich, dass das der Grund dafür ist, dass wir überhaupt nach Irland ausgewandert sind. Wenn ich meinem Vater diese Frage stelle, tut er so als hätte er etwas zu tun und ignoriert mich einfach.  Und meine Mama meint immer nur…frag deinen Dad…..ja, wie sehr ich sie manchmal dafür hasse.

Gut, dass ich dieses Jahr wieder Urlaub mache bei meiner Oma in Deutschland. Ich habe mir fest vorgenommen, nach den wahren Gründen zu suchen und vielleicht hilft mir meine Oma auch dabei, vielleicht kennt sie den wahren Grund dafür, warum ich nicht mehr hier in Deutschland lebe

Eintrag vom 04.11.2012

…ich bin seit gut einer Woche bei meiner Oma zu Besuch. Bis jetzt habe ich sie noch nicht gefragt, morgen vielleicht……

…..im Keller entdeckte ich jede Menge alter Kartons und Schuhkästen, vollgepackt mit alten Zeitungsartikeln und Fotos aus vergangenen Jahren.

Warum nur hat Sie die alle aufbewahrt über so viele Jahre. Für gewöhnlich fliegen Zeitungen doch früher oder später in den Müll und Fotos gehören doch in ein Album, das ist eigenartig.

Vielleicht gehörten sie auch meinem Opa? Er kehrte von einer Alpentour nie wieder Heim. Das ist jetzt auch schon über zehn Jahre her. Wie die Zeit vergeht. Seine sterblichen Überreste wurden nie gefunden. Er wurde nach zwei Wochen Suche offiziell für tot erklärt. Meine Oma spricht nie über ihn. Ich kann mich noch gut an ihn erinnern. Er war Handwerker durch und durch. Oft brannte nachts stundenlang Licht im Schuppen. Holzkisten waren seine Spezialität. Mein Opa verkaufte sie dann an gute Freunde als eine Art Geldversteck. Ich kann mich noch genau daran erinnern, als er mir eine ganz besondere Kiste zeigte. Schmunzelnd sah er mich damals an und sagte dann zu mir: „ Niemand erwartet sowas, das ist das perfekte Versteck für das Wertvollste was man besitzt.“ Ja so war er mein Opa.

An viel mehr kann ich mich auch nicht mehr erinnern. Doch da war noch was, er trug eine Art Medaillon mit sich rum. Auf der Rückseite war die Zahl „25“ eingraviert. Für ihn eine magische Zahl, erzählte er immer. Ständig trug er es bei sich hmmmm… .

Als ich mir heute Morgen die Zeitungsartikel etwas genauer ansah und ich plötzlich dieses Bild sah überkam mich ein Schauer. Ich sah Sie vor meinen Augen, als wäre es gestern gewesen. Auf dem Bild waren vier Jungen zu sehen im Alter von drei bis neun Jahren. Über dem Bild klaffte eine fette Überschrift: "Spurlos verschwunden - die Suche hält weiter an"

Den Jungen ganz links auf dem Bild nannten alle Ulli. Sein richtiger Name ist Ulrich Schmidke. Er war damals 6 Jahre alt und einer meiner Weggefährten, wenn es darum ging Verstecke im Wald zu bauen oder am nahegelegenen See zu spielen. Er gehörte auch zu den Jungs, die oft in Bäume kletterten, umso höher, umso besser.

Der Junge neben Ulrich heißt Richard Bauer, er war damals 8 Jahre alt als sie verschwanden und mein bester Freund neben Nicole Stein, meiner besten Freundin,  die ich an dieser Stelle nur mal kurz erwähnen möchte. Richard und ich spielten gerne in der alten Scheune auf dem Hof seiner Eltern. Sein Vater lass ihm aus den Büchern von Jules Verne vor. In der Scheune erzählte er mir was von leuchtenden Fischen unter Wasser oder Vögeln, die bei Nacht angestrahlt durch den Mond aussehen wie fliegende kleine Drachen. Ich lachte ihn dann immer aus, bis er weinend ins Haus rannte und seiner Mama erzählte, ich hätte ihn wieder geärgert.

Der Junge neben Richard heißt Oskar Bauer, sein jüngerer Bruder. Oskar war damals der Jüngste mit 3 Jahren. Ich kann mich daran erinnern, dass er immer eine große Dose dabei hatte. In der transportierte er sein Brot, eingewickelt in Butterbrotpapier.

Und der Junge ganz rechts auf dem Bild heißt Leonard, Leonard Stoppel.  Er war damals 8 Jahre. Das einzige, woran ich mich erinnern kann war, dass er oft an seinem Fahrrad bastelte oder seinem Opa auf dem Hof half, wenn der Flug defekt war. Jedenfalls schraubte er gerne an Dingen rum.

Er gehörte zu den Außenseitern. Manchmal malte er eigenartige Zeichen auf Papier, die keiner interpretieren konnte oder wollte. Im Kindergarten sagte er immer, eines Tages werde ich eine Maschine bauen, die mich überall hinbringt….alle lachten über ihn. Abgesehen von seinen seltsamen Hobbys hatte er Ohren groß wie die eines Elefanten.

Es geschah im August 2001. Damals war es ein sehr heißer Sommer.

Nach dem Kindergarten und der Schule trafen sich die meisten Kinder auf dem Marktplatz und fuhren in das nahegelegene Waldstück direkt am See zum spielen. Man sah die vier in dieser Zeit öfter zusammen. Richard, Ulrich, Leonard und Oskar schienen unzertrennlich, als hätten sie ein Geheimnis, welches gut behütet wird.

Ich kann mich noch genau daran erinnern. An dem Tag, an dem Sie verschwanden, startete das gesamte Dorf eine groß angelegte Suche im Dorf. Die Kinder aber auch die Erwachsenen wurden in den folgenden Wochen systematisch von der Polizei befragt. Es gab keinerlei Indizien, keine Verdächtigen, keine Anhaltspunkte, einfach nichts. Taucher der Polizei entdeckten lediglich einige Wracks von alten Booten und jede Menge Müll.

Sie waren von heut auf morgen einfach spurlos verschwunden. Die Polizei beendete nach gut 6 Monaten die Suche nach Oskar, Leonard, Ulrich und Richard. Der Fall wurde damals nie gelöst.

Im Dorf selbst war nichts wie vorher. Der Schrecken saß allen tief in den Knochen. Die Trauer um die vier Jungen war zu groß, als dass der normale Alltag wieder einkehren würde. 2002 zogen wir dann nach Irland. Meine Mama und meine Oma stritten sich vor dem Umzug des Öfteren.

Als ich weiter in den Kartons stöberte, fielen mir Bilder auf mit seltsamen Zeichen auf der Rückseite. Keine Ahnung was das zu bedeuten hatte. Das ergab alles keinen Sinn.

Ich kramte noch tiefer im Karton, dann entdeckte ich diese vielen Zahlen geschrieben auf die Rückseite eines der Fotos.

(001 014 001 019 001 003 021 020 001) 023 012 034 052 031 081 084 037 113 173 033 265 105 198 312 023 314 054 091 145 012 057 174 092 044 102 011 122 061 202 254 291 194 281 119 125 303 275 063 031 264 352 115 086 233 025 (001 014 001 019 016 005 014 005 012 015 016 005) 174 032 083 112 011 225 101 071 033 045 024 063 013 136 046 073 023 131 231 092 053 024 124 192 222 135 213 152 042 082 102 294 311 326 163 358  (001 014 001 019 003 012 025 016 005 001 020 001) 042 252 064 037 073 122 013 133 143 051 042 012 101 024 461 092 022 108 043 122 115 069 102 064 191 023 012 253 072 242 363 038 072 022 094 085 243  (001 014 001 019 016 005 014 005 012 015 016 005) 061 024 041 013 023 165 045 172 192 027 228 083 066 012 225 022 053 163 045 011 235 135 012 053 201 186 093 024 134 177 213 023 163 053 012 176 177 073 023 203 (001 014 001 019 016 012 001 020 025 018 008 025 014 003 008 015 019) 067 075 025 104 011 014 032 079 074 069 501 013 014 503 021 011 154 014 027 065 033 123 126 112 071 027 161 154 155 037 105 012 033 241 071 123 025 111 011 026 117 107 244 036 076 069 075 227 025 041 042 034 012 071 065 031 025 551 069 112 031 102 052 066 032 026 194 202 262 302 (001 014 001 019 017 021 005 018 017 021 005 004 021 012 001) 251 013 042 104 012 063 041 163 052 104 013 077 079 033 042 085 013 216 033 041 045 022 012 274 203 078 284 013 031 163 034 093 023 034 033 022 011 236 023 045 083 284 084 085 (001 014 001 019 003 012 025 016 005 001 020 001) 071 012 064 036 022 252 253 104  043 913 012  028 647 011 073 125 038 083 042 013 034 012 101 067 011 092 441 442 443 024 025 064 042 013 211 143 142 101 061 073 036 053 042 072 (001 014 001 019 003 018 005 003 003 001) 031 013 012 045 061 094 073 012 063 021 082 042 072 073 083 082 053 041 032 013 184 033 065 031 032 033 046 047 013 042 042 103 111 054 031 032 033 185 184 186 013 294 013 113 053 082 294 033 065 021 011 047

Darunter standen die Namen von Richard, Ulrich, Oskar und Leonard  

Als ich mir die Bilder etwas genauer anschauen wollte, hörte ich meine Oma an der Kellertreppe: „Stella, was machst du hier unten?“

Ich legte schnell alles zurück und beschloss morgen noch einmal hierher zurück zukommen.

Meine Oma und ich aßen vorhin Abendbrot und ich konnte mir einfach nicht verkneifen Sie zu Fragen was es mit den vielen Kartons im Keller auf sich hat und was der Grund für den Umzug nach Irland wäre.

Sie saß regungslos auf ihrem Stuhl und starrte an die Decke. Kurz danach sah sie mich an. Ich werde diesen Blick nie vergessen, kalt und emotionslos. In Ihren dunklen zusammengefallenden Augen sah ich nichts weiter als mein Spiegelbild.

Sie sprach mit einer leisen, zittrigen Stimme: „Mein Kind, lass die Vergangenheit ruhen“ … mehr sagte Sie nicht.

Es ist jetzt 23.15 Uhr, meine Gedanken sind bei Richard, Leonard, Oskar und Ulrich...was ist bloß geschehen mit Euch? …. Ist es Zufall oder Schicksal, dass wenn man die Lebensjahre der vier Jungen addiert auf die Zahl „25“ kommt. Ich weiß es nicht, denke es ist nicht weiter von Bedeutung.

Ich werde morgen versuchen, diese seltsamen Zeichen und Zahlen zu entschlüsseln, vielleicht bringt mich die Lösung einen Schritt weiter. Oder sollte ich dort mit der Suche beginnen, wo wir als Kinder immer gespielt haben. Na klar, ich nehme das Foto mit den vielen Zahlen aus dem Keller mit und werde dort mein Glück versuchen. Irgendeinen Anhaltspunkt muss es doch geben oder bin ich mit meinem Latein wirklich schon am Ende. Ich werde noch dran verzweifeln……

Additional Hints (Decrypt)

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)