Schon früh wurde erkannt, daß Teleskope mit einer großen Öffnung (um viel Licht einfangen zu können) besser als Spiegelsteleskope gebaut werden. 1670 wurde von James Gregory das Gregory-Teleskop, auch Gregorianisches Teleskop genannt, erfunden und erstmals 1674 von Robert Hooke gebaut. Das optische Design ist so gewählt, dass ein konkaver Sekundärspiegel verwendet wird, der das Bild durch eine zentrale Öffnung im Primärspiegel in den Sekundärfokus wirft. Vorteil dieses Designs ist, dass ein aufrechtstehendes Bild entsteht und man keine Umkehrprismen braucht.
Ein modernes Teleskop dieser Bauart ist das 1,5 m GREGOR-Teleskop auf Teneriffa (siehe Link oben im Listing und Hintergrundbild), dessen Optik in Oberkochen gefertigt wurde. Der Hauptspiegel hat einen Durchmesser von 1560mm und eine Genauigkeit von besser als 60nm RMS. In anderen Worten: wenn die ca. 50km lange Strecke auf der A7 zwischen der Auffahrt Aalen/Westhausen und dem Autobahnkreuz bei Ulm/Elchingen eben sein sollte, müssten Unebenheiten kleiner als 2mm hoch sein! Oder anders gesagt: die mittlere Abweichung von der Sollform ist so groß, wie ein durchschnittliches menschliches Haar in 10 Sekunden wächst!
Um den Bonus zu finden, beantworte folgende Fragen, deren Antworten Du auf der oben im Listing angegebenen Seite findest:
R = Ergebnis, das man erhält, wenn man das dreistellige (!!) Gewicht des Hauptspiegels aus Zerodur in kg durch 4 teilt, den Nachkommateil verwirft (abrundet) und 4 abzieht
S = effektive Fokallänge minus 21,6m
Koordinaten des Bonus: Koordinaten der Stage 2 des "Oberkochener Teleskop-Pfad", Nord-Dezimale minus R, Ostdezimale plus S