Wird einem Cassegrain-Teleskop als drittes aktives optisches Element noch ein ellipsoider Tertiärspiegel hinzugefügt, spricht man von einem Korsch-Teleskop (patentiert 1978). Dieses Design ermöglicht ein ebenes Bildfeld und damit eine stark verbesserte Abbildungsleistung. Dies erfordert aber einen erhöhten Aufwand bei der Berechnung, der Fertigung und der Justage der asphärischen Spiegel. Da jedoch die Vorteile überwiegen, hat sich dieses Design und seine Abwandlungen in den letzten Jahren in der Praxis durchgesetzt.
Besonders Erdbeobachtungssatelliten profitieren von der hervorragenden Bildqualität. Ein aktuelles Beispiel (mit kompletter Optik aus Oberkochen) ist DUBAISAT 2. Für einen relativ kleinen Satelliten (300kg) liefert er aus einer Höhe von ca. 600km gestochen scharfe Bilder mit einer Auflösung von besser als 1m. Zu finden sind die Bilder unter o.a. Link bzw. Facebook
Um den Bonus zu finden, beantworte folgende Fragen, deren Antworten Du auf der oben im Listing angegebenen Seite findest:
V = zweite bis vierte Ziffer des Startdatums im Format TT.MM.JJJJ
W = (Anzahl der Länder, aus denen gleichzeitig Sekundärnutzlasten gestartet wurden) x (Monat des Starts PLUS eins)
Koordinaten des Bonus: Koordinaten der Stage 3 des "Oberkochener Teleskop-Pfad", Nord-Dezimale plus V, Ostdezimale plus W (Übertrag beachten!!)