Will man kurzwellige Röntgenstrahlung im Weltraum beobachten, bekommt man mit herkömmlichen Teleskopsystemen ein Problem: Röntgenstrahlung durchdringt Materie und kann folgerichtig - im Normalfall - nicht reflektiert werden. Wenn aber Röntgenstrahlung nicht "frontal", sondern "streifend" auf eine Oberfläche trifft, kann sie bis zu 100% reflektiert werden. Dies erkannte der deutsche Physiker Hans Wolter bereits 1952. Es dauerte dann noch mehrere Jahrzehnte, bis diese Idee auch in Form eines Teleskops umgesetzt werden konnte.
Es dauerte so lange, weil die Oberflächen für diese Art Teleskop besonders glatt sein müssen. Bekanntester deutscher Röntgensatellit ist ROSAT, der 9 Jahre lang exzellente Daten lieferte, immerhin fast doppelt so lange wie geplant. Die Optik hierfür kam natürlich auch aus Oberkochen und hielt viele Jahre lang den Rekord für die - laut Guinness-Buch - glattesten Spiegel der Welt. Während bei "regulären" Spiegeln die komplette Spiegelfläche auch Licht "einfangen" kann, ist es hier durch den streifenden Lichteinfall bedingt nur ein Bruchteil der Spiegelfläche. Dies kann kompensiert werden, indem man mehrere Spiegel ineinander "verschachtelt".
Um den Bonus zu finden, beantworte folgende Fragen, deren Antworten Du auf der oben im Listing angegebenen Seite findest:
X = wieviele Tausend neue Röntgenquellen wurden mit ROSAT entdeckt PLUS 4
Y = [Bahnhöhe in km] MINUS 280
Koordinaten des Bonus: Koordinaten des Finals des "Oberkochener Teleskop Pfad", Nord-Dezimale plus X, Ostdezimale minus Y
Altes Versteck wurde zu oft gemuggelt, daher seit 1.11.24 neues Versteck. Weitere Hinweise / Spoilerbild im Checker, bitte unbedingt verwenden!
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