Gemäß LAGIS - Landesgeschichtlichen Informationssystem Hessen ist
Altenfeld
Wüst zwischen Immenhausen und Winterbüren im Amt Grebenstein. Wohl 2 km südöstlich von Immenhausen nahe der Gemarkungsgrenze in der Flur "Alte Feld")
Ersterwähnung: 1028
Historische Namensformen:
- Altunfeld (1028) [UA Hersfeld]
- Aldenvelt (1163) [Schultze 1363]
- antiquo campo, in [Schöneberg, Urbar 13. Jahrhundert]
- Oldenvelde (1333) [Schultze 1473]
- Auldenfeilde (1462) [Landau, Beschreibung der wüsten Ortschaften. Ausg. 1858, S. 60]
Altenfeld
Die mittelalterliche Wüstung Altenfeld im heute noch so genannten Altenfelder Grund war ein dem Kloster Weißenstein zugeordnetes Kirchdorf (Kapelle zu Altenfeld) mit bedeutender Gutsherrschaft ostsüdöstlich von Hohenkirchen(Gemeinde Espenau) in der Feldmark in Richtung Rothwesten - Winterbüren (Gemeinde Fuldatal) im Landkreis Kassel.
Geschichte
Die Herren von Winterbüren hatten das in Altenfeld befindliche Gut im Jahre 1163 zu Lehen. Lehnsherr war Herzog Heinrich der Löwe. Heinrich bewilligte im selben Jahre die Übertragung an das Kloster Weißenstein. Das Kloster Weißenstein ließ danach in Altenfeld eine der Jungfrau Maria geweihte Kapelle errichten.1298 gehören zum Hof (curtis) Altenfeld 26 Hufen. 1333, 1366 und 1510 wird von Meiern (Pächtern) berichtet. Die Wallfahrtskapelle wurde 1451 Teil des Klosters Weißenstein. 1462 wird Altenfeld als bedeutender Wallfahrtsort benannt. Nach 1510 wurden keine neuen Gebäude mehr errichtet. Die Kapelle wurde nach der Reformation vermutlich aufgegeben. Der Ort fiel wüst.(Landau,G. Wüstungen, Kassel 1858)
Quelle: RegioWiki
Heute findet man im Namen "Auf der Heide" den alten Ortsnamen "Oudenfeide" durch Lautverschiebung wieder. Die Marienquelle findet sich noch in den topografischen Karten.
