Es war im Jahre 1689 da begab es sich das ein Pirat dessen Namen im Laufe der Zeit verloren gegangen war von einer seiner berüchtigten Kaperfahrten zurück kehrte. Im Gepäck hatte er Kisten voller Gold und Juwelen. Auf einer seiner Reisen durch den kalten Nordatlantik fand der einen Ostindienfahrer der gerade auf dem Weg von Hamburg nach Sansibar war. Der Name des Schiffes war Nordstern. Sie war beladen mit neunartigen Kanonen aus Beton, Wolle, Wein und Gold. Der
Kapitän der Nordstern, ein erfahrener Seemann, war gerade in seiner Kajüte als er Geschrei auf Deck hörte. Als er sich nach Oben begab traute er seinen Augen nicht. Hinter der Nordstern waren Segel eines anderen Schiffes am Horizont zu sehen. Im Herbst war es recht selten der Fall das man gerade im Nordatlantik auf andere Schiffe traf. Der Ausgugg konnte das Schiff trotz Fernrohr nicht erkennen. Der Kapitän beschloss daher zusätzliche Segel setzen zu lassen. Die Nordstern begann immer schneller durch die Wellen zu jagen - trotz ihres Alters war sie immer noch gut in Schuss. Trotz all dieser Maßnahmen konnte die Nordstern dem Verfolger nicht entkommen. Langsam schoben sie sich unbekannten Segel immer weiter über den Horizont bis sie auch ohne Fernrohr klar zu erkennen waren. Der Ausgugg erkannte plötzlich die Schwarze Flagge am Mast. Ein Piratenschiff. Der Kapitän der Nordstern hatte nur noch einen Ausweg. Er ließ die modernen Geschütze klar machen und beschloss die Nordstern nicht Kampflos aufzugeben. Immer und immer näher kam das Piratenschiff an die Nordstern heran. Die Salven fegten durch die Luft als die Nordstern am Ruderblatt getroffen wurde. Sie hatten das Schiff an seiner empfindlichsten Stelle getroffen. Manövrierunfähig und mit beschädigten Segeln zeichnete es sich ab das die Nordstern geentert werden würde. Als das Piratenschiff nur noch 10 Meter entfernt an Backbord längsseits ging beschloss der Kapitän das Leben seiner Besatzung zu schonen und die weiße Flagge zu hissen.
Der Pirat, der ein Ehrenmann war, erkannte das es die Besatzung der Nordstern verdient hatte am Leben zu bleiben und ihr Schiff zu behalten. Als Tribut für das Leben der Matrosen forderte er allerdings die Schätze und die Kanonen die sich letztendlich als Nutzlos erwiesen. Auch das Logbuch musste abgegeben werden.
Nach notdürftigen Reparaturen kehrte die Nordstern zurück nach Hamburg und fuhr noch lange auf den sieben Weltmeeren.
Als der Pirat später in seine Heimat nach Gyhum zurück kehrte hatte er den Schatz und ein paar der Kanonen der Nordstern dabei. Damit niemand den Schatz bei ihm findet beschloss er ihn in einem riesigen Wald in der Nähe zu verstecken. Nachdem der Pirat auf einer seiner Kaperfahrten auf See geblieben war wusste niemand mehr vom Schatz und er geriet in Vergessenheit...
In alten Aufzeichnungen ist etwas von DezimalGrad und ungewöhnlichen Zahlen zu lesen. Vielleicht weiß jemand damit etwas anzufangen
N 053° 13.670
E 009° 17.574
Bitte keine Gewalt anwenden und den Schatz wieder so verstecken wie ihr ihn vorgefunden habt. Beim Logbuch der Nordstern gilt das gleiche - damit noch viele andere Schatzsucher freude daran haben.