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zum tanzn bin i ganga Mystery Cache

Hidden : 3/5/2014
Difficulty:
4.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Der Tanzboden am Hausruck
Der so genannte "Tanzboden" am Hausruck --- war einst wirklich einer. Nicht an der Stelle, wo die heutige Straße verläuft. Wo er wirklich war, dieses Wissen ging verloren - "mitten im Wald" ist die sicherste Aussage. Manche meinen, er wäre direkt am Urhammer gewesen; andere würden ihn dort platzieren, wo die drei Gemeinden Ottnang, Ampflwang und Eberschwang ihre Grenzen haben. Die Leute vom Kulturgut Hausruck (Link) vermuten ihn zwischen Eberschwang und Geboltskirchen und haben alten Landkarten und Wegbeschreibungen zufolge gute Gründe für diese Annahme. Wie auch immer - ich nehme an, irgendwo zwischen Header und Outdoor-Teil wird es sich abgespielt haben. Möglicherweise wirklich dort, wo die Dose liegt - wer weiß?

In einer Karte aus dem Jahr 1594, zu einer Zeit, als der Hausruck die Grenze zwischen Österreich und dem bayrischen Innviertel war, wird der Tanzboden so beschrieben:

"Tanzflecken, so die strass als das ordentliche Lanndtmarch schaidt, und der zu linkhn össterreichischen und der zu gerechter hanndt Bayrisch ist, diese zwen Tanzfleckhen besuechen summers Zeiten beder landt umbligends jungs Paurngsindl, und halten gemaine Tänz alda."

Eine andere Beschreibung lautet:

"Auf dieser großen Frey beim Tanzplatz fachen sich zween Weg an, der alt auf der Königischen Seiten ist 80 Schritt, der neu, so sich die Königischen anmassen, 60 Schrit über zwerg oder breitt 20 schrit. Hiezwischen ist der Tanzplatz, dabej ain Marter Seil, welche ufm österreichischen steet."

Womit die Ausdehnung mit 60 bzw. 80 mal 20 Schritt definiert wäre ... "Königisch" bedeutet österreichisch; man merkt, dass die Grenze vielfach unsicher war - und die "Martersäule" gibt's heute natürlich auch nicht mehr.

Auf einer Karte von Georg Matthäus Vischer aus 1667 wird der Tanzboden recht groß eingezeichnet:
vischer dantzboden

Spannend genug, um uns etwas auf die Suche zu machen .... also lassen wir uns einen flotten Landler aufspielen, und machen uns auf den Weg. Erster und zweiter Teil elektronisch, der dritte Teil dann vor Ort mit den Informationen, die du vom GeoCheck.org bekommst.
Erster Teil: das Lied

Zum Aufwärmen etwas Einfaches:
Wie viele Tage blieb der Verfasser des Lieder seiner Arbeit fern? Ihre Anzahl sei A.


Etwas schwieriger:
Wer soll da "Hops" machen? Nimm den vollständigen Namen, und schau nach, wann diese Person ihren Gedenktag hat. Da gibt's mehrere, die so heißen? Nimm die Älteste. Katholisch oder evangelisch - egal; beides kam in dieser Gegend vor. Addiere dann Tag und Monat zu B (z.B. 3. Jänner wäre 3+1=4).

Langsam steigert es sich:
Als Ersatz für die "Geign" wird ein etwas gröberes Gerät empfohlen. Wie lautet die hochdeutsche Übersetzung für dieses "Trumm"? 9 Buchstaben - der in der Mitte sei umgelegt C. Was ist beim Schneiden von dem Trumm noch mit dran? 5 Buchstaben, ihre Summe wird zu D.

Und jetzt die 4,5er-Frage:
In welcher Tonart wird gesungen? Nimm die Vorzeichen davon, lege sie um und addiere sie zu E.
(Ein Beispiel: A-Dur hat fis, cis, gis = f+i+s+c+i+s+g+i+s = 100).
Zweiter Teil: Historisches

Beginnen wir wieder mit Leichterem - dem "Landl":
Auf welchen Besitz geht diese alte Bezeichnung für das Hausruckviertel zurück? Wann werden diese Grafen urkundlich erwähnt und sprachen vom Landl als "terra nostra"? Und in welchem Jahr starb die Linie aus? Die Quersumme der Jahreszahl gibt dir jeweils F und G.

Die Nachfolger dieser Grafen bringen uns in die unmittelbare Nähe des Tanzbodens - da gab es am Hausruck (nördlich, auf österreichischer Seite) ein Schloss, das heute noch steht.
Natürlich wurde es schon viel früher erbaut - erstmals urkundlich erwähnt wird es um 1250. Nur war der Grund, auf dem das Schloss steht, damals
in Besitz von ... ? Nimm den Namen der Stadt, die Anzahl der Buchstaben sei H.

So, und jetzt auf die andere Seite, nach Eberschwang.
Finde zu jeder Jahreszahl heraus, ob es damals österreichisch = 0 oder bayrisch = 1 war.
Die vierstellige Zahl, die du erhältst, ist I.
1777 1781 1812 1820
       
Du hast nun genug herumgerätselt und herumgesucht? Na gut, dann lassen wir alle weiteren Geschichten und Details einmal liegen (obwohl man daraus sicherlich noch viel machen könnte ...).
Auf zum Rechnen - und denk dran, Punkt vor Strich:

Nord 48° A*B*H + D*E + F*G*H + 2*I + F + C
Ost 13° I*H + G*F*E + D*B*F + B*D*H + A*C*F + I + C + H
Dritter Teil: Vor Ort

Hier brauchst du das Bild von den Wegzeichen und die Information, die dir der Geocheck gibt. Von den Header-Koords gehst du ca. 45 -60 Minuten in eine Richtung. Viel Vergnügen!

Additional Hints (Decrypt)

mhz "Vafgehzrag": no orfgra uvre jjj.bfgneevpuv.bet Jrypur Gbaneg? rexraag zna zrvfg nz orfgra nz Fpuyhffgba. Xrva Vafgehzrag mh unhfr? Nofbyhgrf Truöe nhpu avpug? uggc://erpuarebayvar.qr/abgr/ - haq ynff qvpu avpug iba vetraqjrypura Abgraoyäggrea vz jjj gähfpura qevggre grvy: qre chaxg sruyg, ynff qvpu qnqhepu avpug veevgvrera

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)