Der 3D-Druck
Dem 3D-Druck voraus geht ein mittels geeigneter Software (z.B Blender, Sketch-up usw.) modelliertes 3D-Objekt. Ein solches kann from the scratch, also von Grund auf, selber konstruiert werden, oder man fertigt von gezielt geschossenen 3D-fähigen Fotos eine sogenannte Pointcloud an, bei welcher eindeutige Punkte, welche auf mehreren Bildern vorkommen generiert werden. Die Pointcloud wird alsdann dazu benutzt, um eine 3D-Surface-Reconstruction aus den entsprechenden Bildsegmenten zu erstellen (z.B VisualSFM). Das Resultat ist eine aus Polygonen bestehende netzartige 3D-Oberflächenstruktur in einem .PLY-File (Polygon File Format), welches in einer weiteren Software (z.B Meshlab) verfeinert, modifiziert und mit Texturen versehen werden kann.
Der 3D-Drucker hat nun die Aufgabe, dieses Objekt Schicht für Schicht (wir sprechen hier von 0.06mm pro Schicht) aufzubauen. Damit er dies verarbeiten kann, benötigen die gängigsten Druckprogramme ein .STL-File (Surface Tesselation Language), welches vom Druckprogramm gesliced wird und dann in den "lebenswichtigen" G-Code konvertiert wird, aus welchem der Drucker für seine Arbeit die Informationen zieht. (Das fertige 3D-gerenderte Objekt findet sich für Interessierte auf meiner 3D-Website)
Je nach Komplexität, Aufbau, Grösse usw. eines 3D-Objektes benötigt der Druck unterschiedlich viel Zeit. Für die finale Dose wurden insgesamt 15 Teile gedruckt, was eine Nettodruckzeit von ca. 34 Stunden beanspruchte und dafür rund 12 Meter PLA-Filament ("Plastikschnur" mit 2.8mm Durchmesser) geschmolzen und verarbeitet wurden.
Code Final-Artefakt
Finde im folgenden Bild den Code (5-stellig), um das finale Artefakt zu öffnen. Ohne diesen Code wirst du keinen Erfolg haben.
Code Koordinaten
Aus folgendem Code würde dir ein 3D-Drucker die notwendigen Koordinaten als 3D-Objekt drucken.
Allgemeines
Die Bewertung der Difficulty liegt stets im Auge des Betrachters, sowie in den individuellen Kenntnissen des Rätselnden. Insofern wurde darauf geachtet, ein "vernünftiges" Mittelmass zu bestimmen.
Konstruktive Mailanfragen werden selbstverständlich zeitnah (wie gewohnt) in Form von nützlichen Links und ausführlichen Beschreibungen beantwortet, bei deren Studium eine Lösung gefunden werden kann.
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