Die Verjährung
Verdammt, dachte Herr Kudamatsu als er sich an diesem Freitag früh verschlafen aus dem Federbett verabschiedete und verdattert feststellte: „Verflixt, meine vertraute VIER ist verschwunden“.
Vorsichtig verkrochen unter dem verchromten Bettgestell, schaute er verblendet aus dem Fenster, visierte die Veranda und vermutete Verrat und Verschwörung. Die VIER blieb verschollen. „Versuchs vernünftig“, sagte sich Herr K., „Verlust hin, Verlust her, ich vermisse sie, doch bin ich weder vergesslich, verkalkt noch vergreist oder verschlissen, sondern vergleichsweise verträglich, verständig, versatil und in guter Verfassung. Den Vormittag verbittert zu verplempern wäre völlig vertan“.
Fazit: Er verstand das Verdikt der Verjährung.
Die zur Verjubelung vorgeladene Verwandtschaft (vor allem Volker) verhalf den Verlust zu verschmerzen. Verhungert oder verdurstet ist bei der Veranstaltung keiner.
Viel Vergnügen !