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Einsiedlerstein - Sandstein in der Dippser Heide EarthCache

Hidden : 8/14/2014
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:





In der Dippoldiswalder Heide befindet sich der ca. 10m hohe Sandsteinfelsen Einsiedlerstein, an welchem auch geklettert werden kann. In katholischer Zeit soll hier ein Einsiedlermönch gelebt haben, der die benachbarte Katharinenkapelle betreute. Rester sind beim Gang um die Felsen deutlich sichtbar.




Zum Beginn der Kreidezeit vor ca.100 Millionen Jahren überflutete ein Meer das bis dahin bestehende Grundgebirge (Gneis mit Schotterschichten aus größtenteils Quarzen). Es bedeckte über mehrere Millionen Jahre das Grundgestein mit einer 600 m dicken Schicht aus Sand und Steinen. Unter dem gewaltigen Wasserdruck und mit Hilfe von Bindemitteln verfestigten sich die einzelnen Sandschichten. Dieser hier zu bestaunende ,,Einsiedlerstein" gehört zu den Resten einer ehemals geschlossenen Sandsteindecke.

Als das Kreidemeer zurück wich gestaltete die einsetzende Bodenerosion die hier zu bestaunenden Quadersandsteine. Dieser oberkreidezeitliche Sandstein weist eine deutliche Schichtung auf. Bei abgekippten Felsbruchstücken verläuft diese meist senkrecht, oft ist eine Schrägschichtung zu erkennen. Der Sandstein ist hier sehr eisenschüssig und zeigt an frischen Abbruchstellen die charakteristische rotbraune Färbung. Typische Verwitterungen zeigen sich in Form von Absandungen und alveolischen Bildungen (Wabenstrukturen).




Diese Quadersandsteine wurden bis Mitte des 20. Jh. als Baumaterialfür Kirchen- und Repräsentativbauten (Dippser Schloß) sowie Bauerngehöfte wohlhabender Bauern genutzt. Ein Steinbruch ist noch deutlich am nahen Gasthof Heidehof zu erkennen.

Qellen: Wikipedia
www.mineralienatlas.de


Die Aufgabe:

1. Kennzeichen aller Sedimentgesteine ist die hier deutlich erkennbare Schichtung. Was denkst du, wodurch ensteht diese?

2. Auf der Straßenseite ist deutlich eine Wabenbildung zu sehen. Wodurch entsteht diese in Bezug auf das Bindemittel auch Zement genannt?

3.Sandsteine haben verschiedene Bindemittel. Nimm etwas Wasser und Prüfe ob hier tonische Bindemittel vorliegen (ein Bach ist nicht weit)!

4. Die einzelnen Quarzkiesel teilt der Geologe in bestimmte Rundungsgrade von 1 kantig bis 5 rund , was auf die Länge des zurückgelegten Transportweges schließen läßt. Welchen Rundungsgrad würdest du hier annehmen?


Über ein Foto von Euch vor Ort würde ich mich freuen, ist jedoch keine Logbedingung!
Sendet Eure Antworten an: dresdner.dippold@web.de

Happy hunting wünscht der dresdner dippold.

Wenn ihr Lust habt und körperlich fit seid, dann holt euch noch den Gipfelcache (GC4VRD9).


Additional Hints (Decrypt)

rvar Yhcr jäer iba Ibegrvy

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)