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Kutschenitza/Kuènica Traditional Cache

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joker1980: Aus Zeitmangel wird der Cache archiviert.

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Hidden : 3/15/2014
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Listing in deutsch & slovenski

Thanks at 5r for the slovenian translate


Kutschenitza

Die Kutschenitza –ein Grenzbach im Wandel der Zeit

Die Kutschenitza ist der östlichste der sogenannten »Grabenlandbäche« welcher aus dem stark gegliederten Hügelland zwischen der Raab im Norden und der Mur im Süden – dem Grabenland – in südlicher Richtung der Mur zufließt.

Der Ursprung der Kutschenitza liegt unmittelbar bei der Ortschaft St. Anna am Aigen. Bereits nach einem Kilometer erreicht sie die österreichisch-slowenische Staatsgrenze. Schon im Mittelalter war sie Grenze zwischen Steiermark und Ungarn, danach zwischen Österreich und Jugoslawien und heute bildet die Kutschenitza die Staatsgrenze zu Slowenien. In ihrem Lauf an der Grenze durchfließt sie rund 21 km lang den Bezirk Südoststeiermark. Auf slowenischer Seite liegt der Bezirk Murska Sobota.

Die Mündung in die Mur befindet sich ca. 6 km südöstlich der Stadt Bad Radkersburg. Die Mündungsstrecke selbst liegt mit rund 1 km Länge auf slowenischem Gebiet. Die Gesamtlänge der Kutschenitza beträgt heute insgesamt ca. 23 km. Da das kleine, stark verwachsene und infolge der Lage an der Grenze schlecht oder gar nicht instandgehaltene Gerinne nicht einmal das einjährige Hochwasser abführen konnte, kam es meist mehrmals jährlich zu Überschwemmungen. Dazu kam, dass die Kutschenitza auch als Vorfluter für die Talflächen nicht leistungsfähig genug war, so dass diese stark vernässt waren und somit trotz hoher Bodenqualität und günstigem Klima nur extensiv genutzt werden konnten.

Im Jahre 1957 hat die Murkommission eine Bestandsaufnahme der Kutschenitza beschlossen und im Jahre 1960 wurde das erste Regulierungsprojekt für die Kutschenitza, beginnend von der Mündung in die Mur bis Dedenitz mit einer Länge von 4,607 km vorgelegt. Die Bauarbeiten wurden in den Jahren 1965–1967 durchgeführt und bis Ende 1968 bis Zelting (km 8,843) fortgesetzt. Angeregt durch die Auswirkungen dieser Regulierung wurde im Jahre 1969 eine Bestandsaufnahme der Kutschenitza zwischen km 8,843 und km 14,533 mit dem Ziel vergeben, diesen Ausbau bachaufwärts fortzusetzen. Um grundsätzliche Lösungsmöglichkeiten für einen ausreichenden Hochwasserschutz in der unregulierten Gewässerstrecke aufzuzeigen, wurde im Jahre 1976 eine schutzwasserwirtschaftliche Studie fertiggestellt, in der zwei Varianten vorgeschlagen wurden: Die Vollregulierung sowie die Errichtung eines Hochwasserrückhaltebeckens mit anschließender Gewässerregulierung.

Die weitere Regulierung der Kutschenitza erfolgte schließlich in drei Bauabschnitten:

1. Abschnitt: km 18,843–14,293 April 1981–Dez. 1983

2. Abschnitt: km 14,293–19,434 Juni 1984–Mai 1986

3. Abschnitt: km 19,434–22,121 April 1986–Okt. 1986

Die Trassierung der regulierten Kutschenitza erfolgte neben den hydraulischen Ansprüchen auch unter dem Gesichtspunkt der Herstellung der Grenzordnung zwischen dem ehemaligen Jugoslawien und Österreich. Im Zuge der Detailprojektierung blieb es jeder Seite überlassen, ob auf ihrem Staatsgebiet Uferbepflanzungen erfolgten, die den Abfluss nicht wesentlich beeinträchtigten. Für die österreichische Seite der drei obenangeführten Bauabschnitte wurden im Zuge der Detailprojektierung Bepflanzungspläne in Anlehnung an die ursprünglich vorhandene heimische Gehölzbestockung der Kutschenitza erstellt.

Einschränkend wirkte die Vorgabe nach der Freihaltung des Abflussprofiles, sodass lediglich ein Bepflanzungsstreifen vom etwa 4 m, beginnend an der Böschungsoberkante, zur Verfügung stand. Der restliche, ca. 5 m breite untere Teil der Böschung wurde besämt und regelmäßig gemäht. Eine laterale Vernetzung zwischen Gewässer und Bepflanzung im Sinne einer funktionstüchtigen ökologischen Zelle Fließgewässer konnte dadurch jedoch nicht erreicht werden. Der Zweck dieser Bepflanzungen lag somit primär in der Schaffung einer Pufferzone zwischen intensiv genutzten landwirtschaftlichen Flächen und dem Gewässer selbst, sowie in der Anlage terrestrischer Migrationswege zwischen Waldflächen, Altarmresten und naturnahen Biotopstrukturen entlang der Kutschenitza, die durch die Regulierungsarbeiten nahezu vollständig zerstört wurden. Trotz jährlicher Instandhaltung der regulierten Kutschenitza wurde bereits ab dem Jahre 1994 vor allem in den oberen Abschnitten eine Zunahme der Anlandungen festgestellt, die auf starke Bodenerosionen zurückzuführen sind. Ursachen waren und sind die zur Kutschenitza geneigten und intensiv landwirtschaftlich genutzten Talflanken, die erosives Material breitflächig in die Kutschenitza einbringen, sowie die punktuellen Einträge über zahlreiche Einmündungen von Gräben und Drainagen. Kontrollmessungen der Profile im Jahre 1995 haben zu dem Ergebnis geführt, dass der projektsgemäße Abfluss des 25-jährlichen Hochwassers auf einer Strecke von etwa 1,9 km nicht mehr gegeben ist und Räumungsarbeiten im Bachbett notwendig sind.

Da eine Wiederherstellung der ursprünglichen Profile ohne Berücksichtigung der ökologischen Funktionsfähigkeit des Gewässers als ein öffentliches Interesse nicht mehr dem Stand der Technik entsprach, wurden in einer ökologischen Untersuchung unterschiedliche Varianten geprüft. Einschränkend dabei ist die Vorgabe, dass die Staatsgrenze zwischen Österreich und Slowenien in der Mitte der Kutschenitza und damit als »nasse Grenze« verbleibt. Somit kann eine aus ökologischer Sicht leitbildkonforme Ausbildung der Kutschenitza als mäandrierendes Fließgewässer nicht annähernd erreicht werden. Neben einer Bepflanzung der oberen Böschungsbereiche des slowenischen Ufers in Anlehnung an den bestehenden Galeriewald des österreichischen Ufers verbleibt im unteren Profildrittel lediglich die Anlage von Initialstrukturen, die – sofern der Sedimenteintrag minimiert werden kann – die semiterrestrischen Kontaktzonen zwischen Gewässer und Umland fördern und gleichzeitig den oben genannten Abstand zwischen Ufergehölzsaum und Gewässer verringern. Zusätzlich werden bei Regen stark sedimentführende Gräben durch Sedimentationsbecken, die ebenfalls zusätzlich landschaftsökologische Aspekte erfüllen, in die Kutschenitza organismenpassierbar eingeleitet.

All diese Maßnahmen, die in erster Linie auf die Erhaltung des konsensmässigen Abflusses abgestimmt sind, werden durch die Berücksichtigung gewässerökologischer Erfordernisse geringfügig zur Verbesserung der ökologischen Funktionsfähigkeit beitragen. Von einer nachhaltigen Sicherstellung naturnaher Bedingungen innerhalb der intensiv genutzten Kulturlandschaft, als Optimum einer langfristigen Gewässerentwicklung, die zumindest eine Mäandrierung in ihrem breiten aber umzugestaltenden Regulierungsprofil erfordern würde, ist die Kutschenitza jedoch noch weit entfernt.

Kuènica

Kuènica - mejni potok tekom èasa.

Kuènica je najvzhodnejši od tako imenovanih "Grabenlandbäche", ki se stekajo iz moèno razèlenjenega grièevja med Rabo na severu in Muro na jugu. Na jugu se izliva v Muro.

Izvir se nahaja v neposredni bližini vasi St. Anna am Aigen. Že po enem kilometru doseže avstrijsko-slovensko mejo.

Že v srednjem veku je bila to meja med Štajersko in Madžarsko in nato med Avstrijo in Jugoslavijo, danes pa Kuènica predstavlja mejo med Avstrijo in Slovenijo.

V svojem toku vzdolž meje teèe 21km med okrožjem Südoststeiermark na avstrijski strani ter okrožjem Murska Sobota na slovenski strani. Sotoèje z reko Muro se nahaja cca. 6km jugovzhodno od kraja Bad Radkersburg. Zadnji kilometer teèe po slovenskem ozemlju.

Skupna dolžina Kuènice je danes približno 23km. Ker majhna in moèno zarašèena struga zaradi svoje mejne lege ni bila nikoli dobro vzdrževana, ni bila zmožna odplaviti letnih zvišanj pretoka. Zaradi tega je pogosto poplavljala. Poleg tega ni bila uporabna za drenažo zemlje v bližini in zato je bilo to zemljo kljub dobri klimi in visoki kvaliteti težko obdelovati.

Leta 1957 se je "Murkommission" naredila analizo potoka Kuènica in leta 1960 je nastal prvi ureditveni projekt za njo od ustja v reki Muri do Dedoncev (Dedenitz) v dolžini 4067m. Gradbena dela so bila izvedena v letih 1965-1967 in do konca 1969 (v skupni dolžini 8843m) tudi nadaljevana do Zenkovcev (Zelting). Zaradi dobrega rezultata te regulacije je bila v letu 1969 narejena analiza Kuènice med 8843 in 14533m, z namenom nadaljevanja izgradnje ob toku navzgor. Da bi v osnovi dosegli zašèito pred poplavljanjem v predelu struge ki še ni bil reguliran, je bila leta 1976 zakljuèena študija v dveh razlièicah: Popolna regulacija, kot tudi ureditev protipoplavnega bazena.

Nadaljna regulacija Kuènice je na koncu potekala v treh fazah:

1. odsek: 14,293-18,843 km - april 1981 do december 1983

2. odsek: 18.843-19,434 km - junij 1984 do maj 1986

3. odsek: 19,434-22,121 km - april 1986 do oktober 1986.

Poleg hidrološkega urejanja potoka Kuènica je potekalo tudi usmerjanje glede na nekdanjo mejo med Avstrijo in Jugoslavijo. V okviru tega projekta je bilo tudi prepušèeno posamezni strani meje, da se odloèi, kako bo uredila zasaditev bregov, ki ne bi vplivala na sam pretok. Za avstrijsko stran zgoraj omenjenih odsekov je bila planirana zasaditev domaèega, ob potoku prvotno prisotnega rastlinja.

Glede na profil struge so ostali za zasaditev le cca. zgornji 4m struge od roba navzdol. Na preostali širini spodnjih 5m brega se je redno kosilo travo. Na ta naèin ni bilo mogoèe doseèi naravne lateralne povezave med vodo in na bregu zasajenim rastlinjem v takem smislu, kot je to prisotno v naravi. Tako je ta zasaditev brega bila primarno kot meja med intenzivno obdelovano zemljo in strugo potoka ter kot nadomestek nekoè naravno prisotnih mrtvih rokavov potoka, ki so bili ob ragulacijskih delih unièeni.

Kljub letnemu vzdrževanju regulirane Kuènice je bilo že leta 1994 predvsem v zgornjih odsekih videti nanose, ki so se pojavljali zaradi moène erozije tal. Vzrok tega so bile in še so proti potoku nagnjene obdelovalne površine, s katerih je zemljo odnašalo v potok kot tudi v številne drenažne jarke in pritoke potoka. Kontrolne meritve profila, leta 1995, so pokazale, da na dolžini 1,9km ni veè mogoè odtok vode, kt je predviden za maksimalni pretok petindvajsetih let. Ugotovljeno je bilo, da so potrebna èistilna dela v strugi.

Ker ponovna vzpostavitev prvotnega profila struge brez upoštevanja ekoloških funkcij vodotoka ni veè bila sprejemljiva, so bile v ekološki raziskavi preuèevane razliène variant. Omejujoè dejavnik pri tem je bilo dejstvo, da Kuènica predstavlja "mokro mejo" med Avstrijo in Slovenijo. Zaradi tega ni mogoèe niti približno doseèi, da bi se Kuènico preoblikovalo v vijugajoè poèasi tekoè potok.

Med obrobno zasaditvijo slovenske in avstrijske strani brega, vmes ostaja prostor zgolj za osnovno strukturo struge, ki pod pogojem, da se v njo minimizira vnos sedimentov, omogoèa polkopensko mejo med vodnim tokom in okoliško zemljo.

Vsi ti ukrepi, s katerimi se poskuša doseèi ustrezen pretok tudi ob obèasnem velikem poveèanju in omogoèiti normalno obdelovanje zemlje v okolici, niso dobro združljivi z ekološkimi zahtevami. Zato je Kuènica za zdaj še daleè od tega da bila poèasi tekoè vijugajoè potok s pripadajoèim ekosistemom, kot bi z ekološkega vidika naj bila.

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