Rittergut Niederruppersdorf
1492 wurde in Ruppersdorf ein Rittersitz benannt und 1562 erstmals als Rittergut bezeichnet.1687 brannte das alte Wasserschloß nieder.
Es wurde 1752 abgerissen und auf den Grundmauern entstand das Wasserschloß so wie wir es heute vorfinden. Dies geschah unter Herr von Nostitz. Die Familie von Nostitz bewohnte das Wasserschloß bis 1830. Fast 300 Jahre lang bewohnten sie das Gebäude. Noch heute befindet sich oberhalb des Einganges das Wappen der Familie neben dem der Vorbesitzer der Familie von Minckwitz.
Der Grundriss ist quadratisch und der Bau an und für sich nicht sehr prachtvoll, eher einfach und schmucklos.Der Keller wird durch Strebepfeiler gestützt und auf diesen befinden sich 2 Wohngeschosse. Das Walmdach ist 3stöckig. Über ein Brücke gelangt man in das Schloss welche 2 Rundbogenöffnungen hat. Der jetzige Schlossteich ist Rest der alten Befestigungsanlage.
1853 wurde das Rittergut Niederruppersdorf gemeinsam mit dem Rittergut Oberruppersdorf an den Staat abgetreten.
Um 1930 rum wurde das Schloß an die Stadt Löbau verkauft und ab 1938 bis 1945 durch den " Bund Deutscher Osten " genutzt. Als Kinderheim diente es von 1948 an und ist heute in Besitz eines christlichen Vereines.
Das Schloß und Grundstück ist leider, auf Grund der Besitzansprüche, nicht zu besichtigen.