Die Statistik kann viel beweisen: So kann sie z.B. beweisen, dass in den Jahren, in denen viele Störche gesehen worden sind, auch viele Kinder geboren wurden. Das heißt dann Korrelation (ein Ereignis tritt gleichzeitig mit einem anderen auf).
Manche behaupten, dass der Grund, dass viele Kinder geboren wurden, die Störche sind. Schließlich bringt ja der Storch die Kinder. Das heißt dann Kausalität (ein Ereignis bedingt ein anderes).
So ein Quatsch.
Oder etwa doch nicht?
Im Potsdamer Norden jedenfall ist Korrelation = Kausalität, und dafür gibt es unschlagbare Beweise! Hier bringt definitiv der Storch die Kinder.
In drei Orten, nämlich in Golm, Grube und Bornim, gibt es Storchenhorste.
In allen drei Orten stehen unmittelbar am Storchenhorst Einrichtungen für Kinder. Die stehen doch nicht umsonst da! Und da diese Einrichtungen immer in den Jahren hochfrequentiert sind, in denen es auch viele Störche auf den Horsten gibt, muss da ja wohl was dran sein.
Ihr könnt Euch selber davon überzeugen: Folgt uns auf einer kleinen Tour zu Potsdams Storchenhorsten, die schuld sind am Kindersegen in der Umgebung!
(Für die, die mehr wissen wollen: Einfach "Cum hoc ergo propter hoc" in einem bekannten online-Lexikon nachsehen! Da kann man lernen, dass Schuhgröße und Intelligenz zusammenhängen, aber auch das SPD-Wahlergebnis mit der Rohstahlproduktion.)
Unser dritter Haltepunkt auf der K&K-Tour ist in Bornim. Gegenüber der Kirche könnt Ihr 2014 wieder Störche entdecken! Seit wann sie dieses Jahr genau da sind, können wir nicht sagen. Wir haben sie vorgestern (3. Mai) das erste Mal beide auf dem alten Horst hinter dem Fahrradladen gesehen und hoffen auf reichlich Nachwuchs dieses Jahr!
Jetzt gibt es aber noch einen Unterbau für einen zweiten Horst. In dessen Nähe liegt die Dose, weil hier auch die Korrelation zu finden ist - eine Kita ;-). Ähnlich wie in Grube kann hier auch mit viel Wasser gespielt werden - zumindest, wenn man ein rotes Auto fährt!
Ihr sucht einen einfachen Micro. Bitte wieder gut verstecken und auf die Halterung aufpassen! Je nach Anlass und Tageszeit könnte es muggelig sein - dann einfach die Kamera zücken, die wunderbare Landschaft genießen und fotografieren!
Zuvor muss aber noch ein wenig gesucht werden: Am Ausgangspunkt könnt Ihr den alten (z.Zt. bewohnten) Horst bewundern. Vor Ort sucht Ihr einen Telefonmasten mit einer Nummer. Er steht an einer Weggabelung. Wenn ihr ihn im Rücken habt, könnt Ihr den Horst fast noch sehen! Notiert die Nummer = A. Peilt dann ((AX100)+5A) Meter nach 300,6°, dann kommt ihr zu den Final-Koordinaten.