Skip to content

Sengelmanns Lebenswerk Mystery Cache

This cache has been archived.

Team_MNFTB: Tja, irgendwann ist immer mal Schluss. Da ich immer seltener hierher komme, und der Intervall der Dosenverluste kürzer werden, werde ich diesen Platz für etwas Neues freimachen. Danke für die Besuche, die netten Logs und die Favoritenpunkte. Danke auch an PeJaLi, welche diesen Cache damals auf die Cacherlandkarte gebracht hat.

More
Hidden : 3/22/2014
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:

Dieser Cache ist dem Lebenswerk von Pastor Sengelmann gewidmet. Es ist ein recht leichter Mystery, der fix mit Hilfe des Textes und Frau Google zu lösen ist. Viel Spaß!


Geschichte Kesselhauses

Gründerjahre

Die Anfänge der Evangelischen Stiftung Alsterdorf gehen auf die Initiative des jungen Pastors Heinrich Matthias Sengelmann zurück, der im Jahre 1850 in der Elbgemeinde Moorfleet eine „Christliche Arbeitsschule“ gründet, die sozial benachteiligte Kinder aufnimmt. Eine Begegnung mit einem geistig behinderten Jungen im Hamburger Gängeviertel gibt den Anstoß für ein erweitertes Betreuungskonzept.

Anfang in Alsterdorf

Pastor Sengelmann gründet mit Spenden ein Asyl für geistig behinderte Kinder. Er kauft ein Gelände in Alsterdorf und baut dort ein kleines Fachwerkhaus (Haus „Schönbrunn“ neben der St. Nicolaus-Kirche), in das im Oktober 1863 vier geistig behinderte Jungen und ein Hausvater einziehen. Sengelmann gibt sein Predigeramt in St. Michaelis auf und macht sich an den Ausbau seiner Arbeit.

Rege Bautätigkeit

Die Visionen Sengelmanns erfordern viel Kapital, das er – durch Erbschaft vermögend geworden – als Darlehen zur Verfügung stellt. Später vererbt er sein gesamtes Privatvermögen der Stiftung. Als Sengelmann 1899 stirbt, gibt es Wohn- und Lebensraum sowie Arbeits- und Unterrichtsplätze für rund 600 behinderte Menschen und 140 Mitarbeiter und ihre Familien.

Anpassung an das neue Jahrhundert

Zur Jahrhundertwende sind die Alsterdorfer Anstalten weit über die Grenzen Hamburgs hinaus bekannt. Jahren bis zum 1. Weltkrieg wächst die Zahl der auf dem Gelände der Alsterdorfer Anstalten lebenden Menschen auf 1.000 an, was den Bau von großen, massiven Wohnhäusern und Schlafsälen für bis zu 100 Personen notwendig macht.

Versorgung und Dienstleistungen

Mit der Größe der Unterkünfte, Versorgungsanlagen und Werkstätten wächst auch der Energiebedarf, sodass eine für damalige Zeiten moderne Heizanlage errichtet wurde, die die Wohn- und Schlafeinrichtungen sowie Anstaltswäscherei, Gemeinschaftsküche und die Werkstätten mit Wärme und Dampf versorgte. Das erste Kesselhaus entstand ca. 1910.

Krieg und Notzeit

Dank der eigenen leistungsfähigen Landwirtschaft überstehen die Menschen in der Stiftung Alsterdorf den ersten Weltkrieg ohne Hungersnot; denn die Einrichtung ist weitgehend Selbstversorger. Allerdings fordern die damals grassierenden Grippe- und Tuberkulose-Epidemien mehr als 300 Todesopfer.

Aufbau und Ausbau

In den schwierigen Nachkriegsjahren versuchten die Verantwortlichen der Stiftung, der sich nähernden Stadterweiterung und den damit befürchteten „Anfechtungen“ durch Ausweichen in die ländliche Umgebung Hamburgs zu entgehen. Dies gelang mit dem Kauf des „Gut Stegen“ aber nur teilweise, da ein kompletter Umzug nicht finanziert werden konnte.

Dunkle Wolken über der Stiftung Alsterdorf

Der zweite Weltkrieg und die Epoche des Nationalsozialismus hinterließen nicht nur Schäden an den Gebäuden und Einrichtungen der Stiftung Alsterdorf. Auch viele der behinderten Patienten und Bewohner verloren ihr Leben oder ihre Gesundheit. Mit dem Kriegsende ging auch dieses Trauma zu Ende und ein Neuanfang konnte beginnen.

Wiederaufbau

Die Jahre nach dem 2. Weltkrieg sind geprägt vom Wiederaufbau der schwer zerstörten Gebäude auf dem Stiftungsgelände. Viele Gebäude waren nur mit Notdächern versehen, die jetzt dringend einem dauerhaften Ersatz weichen mussten. Auch die Versorgungseinrichtungen wie das Kesselhaus und die Werkstätten hatten Schaden genommen, der jetzt behoben wurde.

Aus Provisorien in einen Neuanfang

Mit der Instandsetzung der Wirtschaftsgebäude kann auch das Evangelische Krankenhaus Alsterdorf und die Schule den Betrieb wieder aufnehmen. Unter der Leitung des neuen Direktors, Oberkirchenrat Volkmar Herntrich, beginnt eine rege Bautätigkeit. Neue Schulen und Wohnhäuser für Mitarbeiter und die Schwesternschaft entstehen.

Das „Alsterdorf“ wächst weiter

Ein Generalbebauungsplan soll der zunehmenden Enge in den Wohn-, Werkstatt- und Therapiegebäuden entgegenwirken; denn die meisten der inzwischen 1.200 Bewohner leben zu diesem Zeitpunkt in engen, wenig behindertengerechten Räumlichkeiten. Große Wohnblocks im Stil der damaligen Zeit lösen die alten Wohngebäude ab.

Normalisierung

In den Jahren 1980 bis 1990 entstehen Wohngruppen für Menschen mit Behinderungen in den Stadtteilen Hamburgs, auf dem Gelände der Stiftung bewegen sich die Behinderten in einer „neuen Freiheit“ zwischen ihren Arbeitsplätzen und den Wohngemeinschaften, ein Meilenstein der „Normalisierung“ – heute eine Selbstverständlichkeit. 1988 wird aus den Alsterdorfer Anstalten die Evangelische Stiftung Alsterdorf.

Modernisierung

Im Rahmen der stetig wachsenden Anforderungen in den Jahren seit der ersten Kesselanfeuerung erfährt das Kesselhaus verschiedenste Modernisierungen. Die ursprüngliche Kohlebefeuerung wird schon in den 60er Jahren durch die umweltfreundlichere und wirtschaftlichere Ölbefeuerung ersetzt. So konnte der wachsende Energiebedarf aus eigener Kraft befriedigt werden.

Sanierung und Zukunftssicherung

In den 90er Jahren wird ein Bündnis aus Senat, Kirche, Banken, Mitarbeitern und ÖTV geschaffen, um das Überleben der Stiftung Alsterdorf zu sichern. Es macht die Finanzierung der notwendigen Sanierungsmaßnahmen möglich. In diese Zeit fällt auch das Ende der Kesselanlage des Kesselhauses als eigenständige Anlage. Es wurde auf die Fernwärmeversorgung der HEW umgestellt. Die Kessel dienten nun nur noch als Notversorgung bei Ausfällen des Fernwärmenetzes. Im Jahr 2000 wurden sie über „Ebay“ versteigert.

Nun zu den Aufgaben, mit denen sich die Koords für diesen kleinen Nano finden lassen sollten – demnach ist es natürlich so, dass die angegeben Koordinaten nichts mit der Dose selbst zu tun haben.

1. Wann entstand das erste Kesselhaus? 

Lösung durch zwei abzüglich 450 = bbb

2 .Wann wird aus den Alsterdorfer Anstalten die Evangelische Stiftung Alsterdorf? 

Lösung abzüglich 1210 = ddd

3. Wie lautet die erste Ziffer der Hausnummer des Kesselhauses Alsterdorf?

Lösung = c

4. Wann trat Pastor Sengelmann seine erste Pfarstelle an?

Die letzten zwei Ziffern der Lösung (nicht genaues Datum – nur Jahr!) minus 10 = aa

Zielkoordinaten: 

N 53°  aa.ddd

E 10°  c.bbb

Das Rätsel war sicherlich nicht ganz so schwierig und sollte es auch nicht sein. Sinn war es, dass man über eine solch wichtige Einrichtung einfach auch mal mehr erfährt und nach wem denn die Sengelmannstraße, die in direkter Nähe ist, benannt wurde. Der Cache selbst ist ein Nano-Fiesling und sollte ertastet werden können an einem ganz hohen schmalen Bauwerk...

Noch ein Hinweis zum Heben des Caches: dieser Platz ist sehr muggelig. Seit vorsichtig und riskiert nicht zu viel ;)  Es sind hier auch viele Muggel der anliegenden Stiftungen unterwegs, die geistig behindert sind. Geht bitte respektvoll mit diesen Muggels um – auch wenn sie Euch direkt ansprechen und Fragen stellen sollten.

Soweit, so gut. Bitte informiert uns, wenn das Logbuch erneuert werden muss! DANKE!

Jetzt kann ich nur noch ein happy caching wünschen und Euch einladen, diesen schönen Flecken im Herzen Alsterdorfs zu genießen!

Additional Hints (Decrypt)

zntargvfpu - nz fpuznyfgra haq nhpu uöpufgra (?) Onhjrex qrf Cyngmrf

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)