Die Kirche Gröba ist eine romanische Kirche mit barocker Innenarchitektur im heutigen, gleichnamigen Stadtteil von Riesa. Sie gehört neben der Trinitatiskirche, der Klosterkirche und der Kirche Weida zur Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Riesa. Die Kirche steht unter Denkmalschutz.
Geschichte
Vorläufer der Kirche auf dem Gebiet war eine Burgwartkirche. Spätestens im 12. Jahrhundert ist ein massiver Steinbau am heutigen Standort nachweisbar und im Jahr 1168 wurde sie als Kirche zu Groben erstmals in den Schriftquellen erwähnt. Vermutlich ist sie damit nach der Klosterkirche die zweitälteste Kirche von Riesa. Unter Einbeziehung der Nord- und Südmauer des romanischen Vorgängerbaus wurde zwischen 1720 und 1734 der heutige Barockbau errichtet.
Ausstattung
1734 kam es zur Vollendung des Turmes und der Inneneinrichtung mit Holzschnitzereien (u. a. geschnitztes Akanthusblattrankenwerk an den Betstuben) des Dresdner Bildhauers Johann Christoph Ludwig Lücke (um 1705–1780). 1795 bekam die Kirche eine von Johannes Georg Friedlieb Zöllner (1750-1826) in Hubertusburg gefertigte Orgel, die der Schlossbesitzer von Gröba, Johann Carl Benedict von Wacker, stiftete. Diese mechanische Orgel wurde 1905 durch eine neue pneumatische ersetzt, die der Dresdner Orgelbauer Johann Jahn herstellte. Die drei bronzenen Glocken, die während des Zweiten Weltkrieges eingeschmolzen worden waren, wurden 1957 durch von der Glockengießerei Schilling in Apolda produzierte eiserne ersetzt. 1988 wurde der Turm und 1992 bis 1994 der gesamte Kirchenbau umfangreich restauriert. Zwischen 1996 und 1999 wurde die barocke Ausmalung des Kirchenraumes, die 1857 übermalt worden war, durch die Dresdner Restauratoren Peter Taubert, Hans Riedel und Hilke Frach-Renner restauriert.
Friedhof
Der Friedhof um die Kirche beherbergt die Gräber einiger Besitzer des Ritterguts bzw. des Schlosses Gröba, u.a. Angehörige der Familien von Altrock und von Kommerstädt, sowie mehrerer ehemalige Pfarrer. Drei Gräber sind besonders auffällig: Das prachtvolle Grab von Maria Elisabeth Rüssing, geb. Pfeiffer (1748-1828), das sich ursprünglich im nahe gelegenen Park des Schlosses befand und dann auf den Kirchfriedhof umgesetzt wurde, das Grab der Eltern Martin Hammitzschs, des Erbauers der Dresdner Yenidze und Ehemanns von Adolf Hitlers Halbschwester, Angela, sowie das Grab Carl Gottfried Schneiders (1807-1853), des Erbauers desOberauer Tunnels. Zudem ist 1922 vor dem Kirchturm ein Denkmal für die 174 Riesaer, während des Ersten Weltkrieges gefallen waren, erbaut worden.
Am nordwestlichen Ecke der Friedhofsmauer befinden sich noch geringe Reste der slawischen Wallanlage, die im 10. Jahrhundert erbaut und nach der deutschen Landnahme als Burgward umfunktioniert wurde. Schriftlich erwähnt wurde die nun deutsche Burg im Jahre 1046, als König Heinrich III. sie seiner Frau Agnes schenkte.
Quelle(www.wikipedia.de)
Zum Cache:
Begib dich zu den oben genannten Koordinaten und ermittle folgende Hinweise:
A: An wie vielen Monaten ist die Kirche geschlossen?
Gehe nun durch das Tor auf den Kirchhof. Dort interessieren dich die Hinweistafeln an der Kirche.
B: Wann wurde der Turm fertig gestellt?
C: Wie viele Fenster hat der Turm über der Eingangstür?
D: Die Anzahl der Ziffernblätter am Turm?
E: Wie lange war Pfarrer Stempel hier tätig?
F: Wie viele Grabplatten wurden 2004 bei der Fussbodenerneuerung gefunden?
G: Auf dem Hof sind metallene Kreuze zusehen, zähle Sie.
H: Suche nun das Grab von Maria Elisabeth Rüssing, auf der Vorderseite wachen wie viele Engel an ihrem Grab?
So nun hast du alles was du für das Final brauchst.
Verlasse den Hof durch das kleine Tor bei: N51°19.299 E013°17.229
Suche bei:
N 51° (E+D+G+1).(B-(113*E)-G-H)-1
E013° (A+E-H).(C)(A+D)(F+H)