Naturdenkmal Sandsteinbruch
Der Name Osning-Sandstein hat sich erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eingebürgert, vorher wurden die Begriffe Hilssandstein, Neokomsandstein oder Teutoburgerwaldsandstein verwendet. Er kommt um Osnabrück, Lübbecke, Burgsteinfurt sowie vereinzelt bei Gütersloh und Bielefeld vor. Im Laufe der Jahrmillionen verwitterten die Gesteine des Gebietes z.T. sehr stark, der vergleichsweise harte Osning-Sandstein bildete jedoch eine durchgehend erhabene Schichtrippe, die an eingen Stellen sogar zu freistehenden Felsformationen skelettiert wurden (Externsteine, Dörenther Klippen und Teutonia-Klippen).
Der Osning-Sandstein stellt eine marine Küstenablagerung dar, die zur Zeit der Unterkreide am Südrand des „Niedersächsischen Beckens“ gebildet wurde. Infolge der ständigen Umlagerung der Sedimente im ehemaligen Küstenbereich durch Brandung und küstenparallele Verdriftung entstand ein sehr einheitlicher Sandkörper, der dem daraus hervorgehenden Osning-Sandstein über große Erstreckungen eine gleichmäßige Ausbildung verlieh. Nach der Zusammensetzung handelt sich beim Osning-Sandstein um einen häufig in dicken Schichten abgelagerten, meistens feinkörnigen, kieselig oder tonig-limonitisch gebundenen Quarzsandstein von weißgrauer, gelblicher bis brauner, selten auch rötlicher oder grüngrauer Farbe. Die Quarzkörner machen im Mittel etwa 95 % der Komponenten des Sandsteins aus. Feldspäte erreichen in bestimmten Bereichen einen Anteil von etwa 3 %. Weitere Komponenten wie Glaukonit, Glimmer oder Brauneisen-Ooide treten nur selten und in geringen Anteilen auf. Stellenweise sind auch Gerölle von Quarz und Lydit sowie häufig auch Kohlebröckchen eingelagert.
Später, gegen Ende der Kreidezeit vor etwa 65 Millionen Jahren, durch tektonische Prozesse wurden die verschiedenen Schichten gefaltet und weitgehend senkrecht gestellt . Die Schichtenfolge ist, bedingt durch die Osningüberschiebung zum Teil etwas chaotisch gelagert. Das einzig gleichbleibende ist die Schichtrippe Osning-Sandstein. Seine Mächtigkeit erreicht im nordwestlichen und im mittleren Teutoburger Wald Werte von über 300 m, im Südosten des Höhenzuges geht sie auf etwa 40 m zurück und liegt im Eggegebirge bereits unter 20 m.
Bei den entlang des Ausstrichs des Osning-Sandsteins aufgereihten Steinbrüchen handelt es sich überwiegend um kleinere Abbaustellen für den lokalen Bedarf, es gibt aber auch etliche große Steinbrüche, die der regionalen Versorgung mit Bausteinen für zahlreiche profane und sakrale Bauten dienten. Meistens wurden Quader für Mauerwerk, Gesimse, Tür- und Fenstergewände oder auch Treppenstufen gefertigt. An einigen Stellen führte die Feinheit und Gleichmäßigkeit des Korns sowie die gute Bearbeitbarkeit des Sandsteins auch zur Ausführung feiner Steinmetzarbeiten und zur Herstellung anspruchsvoller Skulpturen. Auch als veredelter Bruchstein (als Werkstein) wurde der Osning-Sandstein wegen seiner Härte bzw. feinen Körnigkeit verarbeitet und zwar zu Schleifsteinen. 
Bitte geht von den Park-Koordinaten (N51° 58.906 / E008° 34.311) über den Hermannsweg bis zum ReferenzPunkt (N51° 58.952 / E008° 34.097) und von dort zum Earthcache (N51° 58.947 / E008° 34.105), der Steinbruch ist als Naturdenkmal ausgewiesen, darum nutzt bitte die öffentlichen Wege, Danke!
Hier befindet ihr euch in einem aufgegebenen Steinbruch auf der Südseite des Teutoburger Waldes dicht unterhalb des Kammweges. Im Verlauf mehrerer Generationen ist hier der Osningsandstein gebrochen worden. Mit ein wenig Glück kann man hier noch Reste von Muschelabdrücken finden.
Vor Ort findet Ihr eine Informationstafel die Euch helfen wird, die folgenden 4 Fragen zu beantworten.
Um den Cache zu loggen, müssen folgende Fragen beantwortet werden:
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Zwischen welchen Schichten liegt der Cenomanmergel?
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Der Eberg liegt auf welcher „Gesteinsschicht“?
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Nenne bitte die 3 Gesteinsschichten an denen die Osningüberschiebung direkt gewirkt hat.
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Eisenkonkretionen werden auch noch wie genannt?
optional Mache ein Foto von dir und/oder deinem GPS vom Steinbruch.
Bitte schickt mir die Antworten über mein Profil zu. Ihr könnt sofort loggen. Falls irgendetwas nicht in Ordnung sein sollte, melde ich mich bei euch. Logs ohne gleichzeitig per Mail gesendete Lösungen werden kommentarlos gelöscht!
Nun wünsche ich euch viel Spaß mit diesem Earthcache!
Natural Monument Quary
The Name “Osning”-Quar only occurred in the second half of the 20th Century, before then it was known as “Hill”-Quar, “Neokom”-Quar or “Teutoburgerwald”-Quar. One can find it around Osnabrück, Lübbecke, Burgsteinfurt and partly near Gütersloh and Bielefeld. Over millions of years the rocks in this area have worn off a lot, except the very hard “Osning”-Quar, that formed elevated hogbacks which in some places even evolved into sugarloaf lumps of rock (Externsteine, Dörenther Cliffs and Teutonia-Cliffs).
The “Osning”-Quar is a naval coastal accumulation, that was formed during the time of the lower cretaceous at the south end of the “Niedersächsisches Becken”. The very uniform sand mass of “Osning”-Quar is due to the constant adjustment of the sediments that have taken place in this area. The “Osning”-Quar is a mixture of mainly fine grained, pebbly, clayey arenaceous quartz, which can be found in a colour spectrum of off-white, yellowish or brownish, red all the way to green grey. The quartz grains are up to 95% of the components of the quar. Feldspar make a rate from up to 3%. Other components like glauconite, common mica or brown heamatite olites only occur in very small portions.In some places boulders of quartz, lydite or lumps of coal are embedded in the quar.
The different quar layers were folded upright at the end of the cretaceous period, about 65 million years ago, due to tectonic processes. In consequence of the “Osning”-overthrust the layer succession is a little bit chaotic. Whatsoever the “Osning”-Quar hockbag is changeless. It’s thickness reaches up to 300m in the nothwestern and middle part of the Teutoburgerwald. In the southwest it only comes up to 40m, in the Eggegebirge it does not even reache 20m.
The quarries along the crop-outs of the “Osning”-Quar are mostly small extraction places for local demand. However, there are a few lager quarries which deliver building blocks of the quar to build secular and sacral buildings in the region. Those blocks were mainly used for walls, mouldings, door and window frames or staircases. Due to the fine and smooth quality of “Osning”-Quar it was sometimes even used for stone masonry and to produce fine sculptures. Because of this fine but strong quality even the rubble was processed and used as grind stone. 
Please go to the prak-coordinates (N51°58.906/E008°34.311) via the Hermannsweg to the reference point (N51°58.952/E008°34.097) and from there to the Earthcache (N51°58.947/E008°34.105). The quarry is a designated natural monument, so please use the puplic footpaths. Thank you!
Now you are at a abandoned quarry on the south side of the Teutoburger Forest just underneath the Kammsweg. Over several generation the “Osning”-Quar was exhausted here. With a little luck one can still find remains of shall marks.
You will find an information board which will help you answer the following 4 questions:
To logg the Cache the following questions need to be answered
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1. Inbetween which layers lays the “Cenomanmergel”?
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2. The Eberg stands on what rock formation?
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3. Name three rock formation onto which the Osningthrust fault had an direct effect.
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4. Iron concretions are also called?
Optional: Make a photo of you and/or your GPS in front of the quarry.
Please send me your answers to my profil. You can logg straight away. In case anything is wrong, I will contact you. Logs without simultaneously sending an answer email will be deleted without warning!
Enjoy this Earthcache!