
Der St. Gottharder Bildhauer und Landschaftsarchitekt Dipl. Ing. Magnus Angermeier siegte beim Projekt „Kunst am Bau“ mit seinem Stahl-Glas-Licht-Objekt „Lichtring“. Der „Lichtring“ erfüllt zum Einen den Wunsch nach einer Lichtinstallation, welche insbesondere bei Nacht den großzügigen Eingangsbereich der Rampe betont, zu welcher er einen axialen Raumbezug herstellt. Zum Anderen stellt der „Lichtring“ auch tagsüber ein weithin sichtbares, skulpturales Objekt dar, welches zeichenhaft, wie ein Hohlspiegel, die Energie der neuen Architektur auffängt und in das Zentrum des Eingangsbereichs auf der Rampe reflektiert und zentriert. Die Skulptur „Lichtring“ ist in die zentrale Achse des Haupteingangs und der Rampe zur Hauptstraße gedreht. Dies entspricht dem Wunsch und Vorschlag der Architekten und ist eine Verbesserung der Raumwirkung von Platz und Rampe:
Der gesamte Raum wirkt größer und freier, auch die Sichtbarkeit und Zentralität der Lichtskulptur selbst wird durch diese Positionierung gesteigert. Der Lichtbogen wird so zum Tor, das in den gesamten Vorplatzbereich führt. Die Benutzbarkeit des Raumes für Veranstaltungen wird dadurch erweitert, dabei kommt der Lichtbogen entweder als Eingangstor oder auch als Hintergrund zu einer optimalen Wirkung.
Leider ist er derzeit aufgrund der Energiekrise nicht mehr beleuchtet.
Skulptur „Lichtring“
Die Stahlskulptur, wird aus Rohren, welche durch Spanten stabilisiert und rhythmisiert werden, geschweißt. Die Bögen verjüngen sich von unten nach oben, was ihnen eine optische Leichtigkeit vermittelt. Die Bögen werden durch eine Fußplatte mit dem Fundament verschraubt. In der Mitte der Außenseite ist ein Lichtband aus LED-Strahlern (RGB-weiß) in einer Halterungsschiene befestigt. Zwischen der breiteren Außenseite und der schmalen Innenseite des Bogens sind vertikal Scheiben aus mattiert/geriffeltem Glas eingehängt. Diese nehmen das Licht aus den LED-Strahlern auf und diffundieren es gleichmäßig, so dass eine selbstleuchtende Bogenfläche entsteht. Die Steuerung der Licht-Farbeffekte kann ähnlich wie beim AEC-Linz durch verschiedene Standardeinstellungen geregelt werden. Es ist aber auch eine rhythmische oder melodiöse Koppelung an eventuelle Musikaufführungen oder sonstige Strukturen möglich.
Pädagogischer Effekt
Die Skulptur „Lichtbogen“ ist auch gedacht als benutzbares Element im gelebten Schulalltag sowie für Feste oder Veranstaltungen: Experimente mit der Lichtsteuerung können eine interessante Aufgabe für den Informatikunterricht in der Schule bilden, welche die Schüler dann auch zeigen können. Und für besondere Anlässe (Theateraufführungen, Konzerte,...) können an den Rohren des Bogens Gegenstände, Dekorationen, Hintergründe mit geringem Aufwand temporär befestigt werden.
