Ein Parasit ist ein Lebewesen, das sich von einem anderen Lebewesen, dem sogenannten Wirt, ernährt und diesen dabei schädigt. Parasiten kommen in der gesamten Tier- und Pflanzenwelt vor, auch beim Menschen. Sie leben entweder auf dem Wirt oder im Körper des Wirts. Die meisten Parasiten sind auf einen oder wenige Wirte spezialisiert und befallen nicht willkürlich jedes Lebewesen. Sie haben sich an ihren Wirt angepasst und sind dadurch auch von ihm abhängig. Das bedeutet auch, dass sich Parasiten nicht ungebremst ausbreiten können. Noch dazu haben die Lebewesen, die von Parasiten befallen werden, im Lauf der Zeit auch eigene Abwehrmechanismen gegen die Parasiten entwickelt, die zum Beispiel die Vermehrung des Parasiten beeinträchtigen.
Die Schlupfwespen (Ichneumonidae) bilden in Mitteleuropa die artenreichste Familie der Hautflügler und stellen auch die größten Arten unter den parasitoiden Hymenopteren. Parasitiert werden holometabole Insekten, am häufigsten Schmetterlinge, Pflanzenwespen, Käfer u. a. Einige spezialisierte Formen parasitieren auch in Spinnenkokons, wo sie sich von den Spinneneiern ernähren, oder als Ektoparasiten an den Spinnen selbst. Fruchtfliegen schützen ihren Nachwuchs mit Alkohol vor den Parasiten. Sie legen ihre Eier bevorzugt in alkoholhaltigem Futter (z.B. Obst) ab, wenn gefährliche Schlupfwespen in der Nähe sind. Fressen die geschlüpften Larven das Futter, tötet der Alkohol den Wespennachwuchs ab, der sonst in ihrem Inneren heranwachsen könnte, berichten US-Forscher im Fachmagazin "Science". Ihre Untersuchung zeige, dass Fruchtfliegen Ouzo als Alkohol bevorzugen.
Da ist der Wirt: a er .
Achtung: Keinen Privatgrund betreten, das ist nicht nötig!!!! Augen auf, es ist in der näheren Umgebung offensichtlich wo die Dose ist, sind schon ein paar Meter!