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Am Plauel-Strand Traditional Cache

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Havarius:
Da hier keine Wartung durch den Owner durchgeführt wurde, archiviere ich das Listing.

Wolfgang / Havarius
Volunteer Reviewer for Geocaching.com

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Hidden : 3/31/2014
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

>>> KEIN Nano! :-) <<<

Ich bin ein kleines Döschen, das sich am schönen Plauelstrand gemütlich gemacht hat. An sonnigen Tagen teile ich dieses gemütliche Plätzchen mit den Eidechsen. Wenn ihr mich loggen wollt, dann also nur, wenn ich alleine "zuhause" bin. Ansonsten bin ich durchgehend 24/7/365 erreichbar.


Der Plauelbach

Quelle, Verlauf und Mündung

Seinen Ursprung hat der Plauelbach in Willstätt. Er "entspringt" aus der Alten Kinzig in der Nähe der Holzbrücke. Von dort an führt er durch verschiedene Ortschaften in der Ortenau. Die Reise geht durch Willstätt, Odelshofen, Kork, an Querbach vorbei über Bodersweier und Diersheim bis er dann in den Rheinauen bei Diersheim in den Mühlbach übergeht. Letzterer mündet bei Helmlingen in den Rhein.

Zur Geschichte

Seinen Namen hat der Plauelbach von einer heute verschwundenen Einrichtung: der „Plauel“. Die Plauel war ein wassergetriebenes Stampfwerk, das die Hanffasern klopfte. Später benutzte man eine „Hanfreibe“ auf einer runden Steinwalze, die den dazwischenliegenden Bast mürbe machte.

Überall im Hanauerland baute man Hanf an, der nach der Ernte die ersten sechs Tage in Rötzen (= Teiche) gelegt wurde. Die Bündel wurden mit Brettern und Steinen beschwert, sodass die Gärung einsetzte und sich die Fasern leichter gewinnen ließen. Die Rötzen lagen der großen Geruchsbelästigung wegen außerhalb des Dorfes. Das Ufer der Teiche war in kleine Parzellen aufgeteilt und als Grundstücke der Eigentümer im Grundbuch eingetragen. Die Steine zum Beschweren des Bündels trugen die Initialen der Besitzer oder Pächter. Aus solchen historischen Rötzsteinen hat Hesselhurst im Jahr 2001 ein sehenswertes Trockenbiotop errichtet.

Hanf wurde für die Herstellung von Seilen, Netzen und Segeln verwendet. 50 bis 100 Tonnen Hanf wurden für die Grundausstattung eines großen Segelschiffes benötigt. Auch stark beanspruchte Arbeitskleidung, Hosen oder Socken wurden aus Hanf hergestellt. Die erste Levis-Jeans war aus Hanf. Aus den Fasern der kleinen Pflanzen wurden Leinen gesponnen, das wiederum zu Fein- und Bettwäsche verarbeitet wurde. Erst die Baumwolle verdrängte den Hanf vom Markt.

1762 wurde berichtet, dass alle Untertanen des Amtes Willstätt verpflichtet seien, ihren Hanf in Willstätt „reiben“ zu lassen. Denn so bestimmte es eine Urkunde für den hier ansässigen Mühler: Er hatte das Privileg und betrieb eine Plauel hier am Bach.

Zum Cache selbst

Der Cache ist an einem Stück des Plauelbachs versteckt, der bei der früheren Jugend oftmals gerne als Bademöglichkeit genutzt wurde.
Aufgrund seiner, teils starken Strömung ist hier aber unbedingt auch Vorsicht geboten! Wenn ihr also Kinder dabei habt, dann passt bitte auf, dass sie nicht das Geländer überqueren.


Quelle: Schautafel an der Kinzig, wo der Plauelbach abzweigt (Standort siehe in den Wegpunkten)

Additional Hints (Decrypt)

Tebo trfntg: fhpug anpu mjrv Fgrvacynggra. Vz Qrgnvy: Qöfpura = yvaxf("Evgmraubss";5)

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)