Das H.428 wird bald Geschichte sein: Für den Abriss des Vereinsheims des Kaninchenzuchtvereins Neuenhaßlau am Ende der Straße „Im Erlich“ sind im Haushalt 2014 der Gemeinde Hasselroth 30.000 Euro eingestellt.
Der Verein existiert nicht mehr, das Gebäude muss somit auf Kosten der Steuerzahler entsorgt werden.
Wie Bürgermeister Uwe Scharf erklärte, wurden bei Emissionsmessungen verschiedene Giftstoffe festgestellt, die eine Weiternutzung des Gebäudes nicht zulassen. „Es riecht nach Bahnschwelle“, beschrieb Bauamtsleiter Matthias Rösch bei der Haushaltsberatung auf der jüngsten Haupt- und Finanzausschusssitzung den Zustand des ehemaligen Vereinsheims. Der Kaninchenzuchtverein Neuenhaßlau mit der Kennnummer H.428 hat sich inzwischen aufgelöst und kein Vereinsmögen hinterlassen. Da somit niemand für die Entsorgung des Gebäudes herangezogen werden kann, muss die Gemeinde, der das Grundstück gehört, einspringen. Veranschlagt wurden zunächst 30.000 Euro, ob diese ausreichen und wann genau der Abriss stattfindet, ist noch nicht bekannt.
Quelle: Vorsprung online / Gelnhäuser Tageblatt