Das Dorf Pier
Das alte Dorf "Pier" lag in nord-östlicher Richtung etwa 5 km Luftlinie entfernt,
im Dreieck der Flussmündung Inde und Rur im Kreis Düren, etwa 110m über NN.
In alter Zeit bestand Pier aus den beiden Ortschaften Pier und Bonsdorf,
die beide eine eigene Kirche und einen eigenen Friedhof hatten.
Dazu kamen die ortschaften: Pommenich, Haus Verken und Vilvenich.
Während der Frankenzeit entstand zwischen Pier und Merken der Gutshof Verken,
den die Ordensleute der Benediktinerklöster zu Siegburg und Brauweiler errichten ließen.
Vilvenich gehört zu den ältesten Siedlerstellen des Dürener Landes und bestand ursprünglich aus einer Einzelsiedlung,
dem Vilvenicher Hof, der von alters her zur Gemeinde Pier gehört.
Am 26. November 2004 wurde der erste Spatenstich zur Erschließung des Umsiedlungsortes Pier, in der Gemeinde Langerwehe, gesetzt.
Alt Pier musste dem Braunkohle Tagebau "Inden II" weichen.
Seit dem 01. März 2006 wohnt hier die erste Umsiedlerfamilie.
Sebastianus Glocke
Von den 4 im Pierer Kirchturm vorhandenen Glocken befindet sich
die Sebastianus Glocke mit dem Schlagton: a' an diesem Standort.
Sie hat einen Durchmesser von 98cm und ein Gewicht von 352kg.
Sie ruht auf sechs Kerzenhaltern des Kreuzwegs der ehemaligen Pierer Kirche,
deren Feldbrandsteine ebenfalls für die Errichtung der Gedenkstätte benutzt wurden.
Verbunden durch das Portal der Vilvenicher St. Helena-Kapelle ergänzen sich 4 Ortsteile,
jeweils als Halbkreis dargestellt, zu einer Einheit.
Eine weitere Glocke aus der Pfarrkirche könnt ihr hier finden: GC5A4X6