Laut einer Sage soll die Magd Gertraud Kandlerin 1409 beim Viehhüten in der Gegend von Koglmoos bemerkt haben, wie ein Stier einen silberhältigen Stein mit seinen Hörnern aus dem grasigen Boden bloßlegte. Tatsächlich gehören die Stollen „Kandlerin“ und „St. Jakob am Stier“ zu den ältesten am Falkenstein, und der Stier findet sich heute noch im Wappen der Gemeinde Gallzein. Die Bergchronik berichtet, dass 1420 die reichen Erzgruben am Falkenstein aufgetan wurden „und vieles Bergvolk aus Böhmen und Sachsen (alte europäische Silberbergbauzentren im Erzgebirge) und anderen deutschen Ländern nach Schwaz gezogen sei“.
"Swatz ist aller perckhwerck muater zwar
Davon nert sych ayn gar gross schar
Ob treyssygh taussent, hab ich recht behalten
Von mannen, frauen, yungh und altn."
Ob der Sage Glaube geschenkt werden kann sei dahingestellt. Fakt ist, daß bereits 3000-6000 Jahre v.Chr. Kupfererz in Schwaz und Umgebung abgebaut und dieses zu metallischem Kupfer verhüttet wurde.
Der Cache befindet sich in der nähe vom "Stiermarterl". Hier war der Stollen St. Jakob am Stier, seine Pinge (das verstürzte Mundloch) und die Grundmauern der dazugehörigen "Kram" (Bergstube) ist noch sehr gut erkennbar.
Alle die bereits beim "alten" Taurus waren müssen nicht nocheinmal rauf-es ergeht hiermit die Logerlaubnis.