Moose
Moose sind blütenlose Sporenpflanzen, die sich durch einen Generationenwechsel fortpflanzen, d.h. der Lebenszyklus und die Vermehrung von Moospflanzen besteht immer aus zwei aufeinander folgenden Generationen, die sich auch äußerlich unterscheiden.
Moose besitzen keine Wurzeln, sondern Zellfäden (Rhizoide) und werden deshalb nur wenige Zentimeter hoch. Die Rhizoide dienen nicht der Leitung von Wasser, sondern haben eine reine Haltungsfunktion.
Der Wasserhaushalt der Moose wird durch die Feuchtigkeit ihrer Umgebung bestimmt, d.h. sie können Wasser nur aus der Luft oder durch Niederschläge aufnehmen und mangels einem Wasserleitungssystem nicht aus dem Boden.
Moose zählen zu den ältesten, lebenden Pflanzen auf der Erde und können mehrere tausend Jahre alt werden wie z.B. ein Fund von ca. 10.000 Jahre altem Rindenmoos in der Antarktis 1981 belegte.
Weltweit werden in der Bryologie, der Wissenschaft von den Moosen, ca. 16.000 verschiedene Moos-Arten unterschieden, wobei in Europa etwas über 1.100 vorkommen.