Quernem
Liebe Geocacher
kennt Ihr noch die Handelswege des frühen Mittelalters?
Schon anno 1404 suchten Bauersleute, einfache Markthändler aber auch honorige Kaufleute
mit Pferd und Wagen ihre Pfade durch unwegsames Gelände, um ihre Waren in den Siedlungen
entlang der Flussniederungen der Ravensberger Mulde feilzubieten oder am regen
Markttreiben in den weit entlegenen Hansestädten Rheine, Osnabrück, Herford, Minden oder
Lemgo teilzuhaben.
Überall entlang dieser alten West-Ost- und Süd-Nord-Verbindungen kann man heute noch
nah des Wegerandes auf ihre gut getarnten Verstecke stoßen, wo ehrbare Handelsleute ihre
Pfründe wertvoller Waren und schwer verdienter Silberlinge vor Räubern, Diebesbanden und
anderem lichtscheuen Gesindel in Sicherheit gebracht haben.
So mancher Schatz ist dabei seinem Herrn abhanden gekommen und liegt heute noch vergessen
in seinem Versteck. Dabei bedarf es nur eines geschickten Geo-Nauten, um seiner
habhaft zu werden. Dies umso mehr in einer Zeit, als die Ansiedlungen Bünde, Kirchlengern
und Rödinghausen ihre Grenzen dem Völkerstamm der Geo-Nauten öffnen und ihre Territorien
zur Schatzsuche zugänglich machen.
Den ersten 100 erfolgreichen Schatzsuchern, denen es gelingt, drei Multis im Tripletum
Bünde-Kirchlengern-Rödinghausen zu lösen, winkt ein ehrbarer Sold – der Ravensberger Triple.
Für Kirchlengern ist ein Teil davon in diesem Multi „Quernem“ versteckt. Sucht das Final und hebt den ersten Teil des Schatzes.
Die anderen Multis mit Hinweisen auf den „Ravensberger Tiple“ findet ihr ebenfalls unter „Ravensberger_Cacher“.
Es sind Fragen formuliert oder der Begriff “Augen auf“ beendet den Text.
Letzteres verweist auf ein Versteck oder eine offensichtliche Lösung.
Die Strecke ist etwa 8,5km lang und führt größtenteils über verkehrsarme Wege und Straßen.
Zu Fuß kann das so 3-4 Stunden dauern.
Viel Spaß dabei.