Wir schreiben das Jahr 2014 - 12 Jahre ist es mittlerweile her, dass Weltbeschreiber in meine wunderschöne Heimatstadt Leipzig zog. Damals nahm sie hier das Studium des wohl weltbesten Studiengangs überhaupt auf: Geographie! So liefen wir uns noch im gleichen Jahr das erste Mal über den Weg.

Noch hatten wir mit Geocaching allerdings nicht viel am Hut, aber das sollte sich ein paar Jahre später ändern. Einer unserer ersten gemeinsamen Caches überhaupt war ein Lost-Place-Cache, welcher noch dazu einer Reihe angehörte, der aktuell sicher noch einige Geocacher heimlich hinterherweinen. Dieser typische Enno-„Trau Dich“ befand sich sehr zentrumsnah im ehemaligen BUGRA-Messehaus und wir tauchten ein in die faszinierende Welt des Buchs der Illusionen. Auf der aufregenden Reise durch die Illusionen wurde von uns einiges abverlangt. Manch ein Versuch an den nächsten Hinweis zu kommen sorgte somit auch für den einen oder anderen Lacher. Man kann sich aber auch anstellen

Natürlich besteht Geocachen nicht nur aus (riskanten) LP’s sondern bietet weitaus mehr. Fiese Mysterys (welche, zugegebenermaßen, nicht so ganz unsere Freunde sind

), hübsche Multis, einfache Tradis und nicht zu vergessen, die Nachtcaches. Ein Nachtcache, der uns besonders gut gefiel, war
GC2Y2DA. Die liebevoll gestalteten Stationen machten Lust auf mehr, absolut empfehlenswert. Leider scheint Weltbeschreiber aktuell ihre Cacherkarriere irgendwie etwas schleifen zu lassen. Ich hoffe doch sehr, das ändert sich jetzt mit diesem Cache.
Da es sich hier um einen Geburtstagscache handelt, bitte ich euch, Weltbeschreiber den Vorrang zu lassen. Bitte sucht und loggt den Cache erst, wenn sie den FTF hat. Danke.
Alles Gute Kati!!!

Nun zum Cache:
Der Multi besteht aus 5 Stationen und Final. Dabei legt ihr eine Strecke von etwa 1,5km zurück. Ihr startet an den Listingkoordinaten. Hier gibt es auf den ersten Blick nicht viel zu sehen. Der „Leipziger Hof“ schräg gegenüber ist allerdings für kunstinteressierte Leipzigbesucher durchaus zu empfehlen. Laut der Hotelhomepage beherbergt das Haus 420 Originalarbeiten der „Leipziger Schule“ und der „Neuen Leipziger Schule“, welche überall im Haus – auch in den Gästezimmern – ausgestellt sind.
Die folgenden Stationen haben immer einen Bezug zu den oben schon erwähnten Leidenschaften: Geographie und Lost-Places.
Es muss niemals unbefugtes Gelände betreten, keine Zäune oder Mauern überklettert werden. Alle Stationen sind problemlos auf legalem Wege zu erreichen.
Achtung, neues Final! Da die alte Dose ein weiteres Mal gemuggelt wurde, habe ich den Cache um ein paar Meter verlegt. Das neue Versteck setzt die T-Wertung auf 1,5 herunter. Achtet auf Fenstermuggel. So unbeobachtet loggen wie zuvor ist jetzt leider nicht mehr möglich.
Eine Pinzette könnte an einer Station durchaus hilfreich sein.
Dies ist mein erster selbst gelegter Cache. Ob die D-Wertung so passt, kann ich leider momentan noch nicht wirklich abschätzen. Für Kritik und Verbesserungsvorschläge bin ich immer zu haben.