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Mansio Aldenhoven Traditional Cache

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Hidden : 4/13/2014
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:

Römische Raststätte


Noch steht der Endbefund aus, doch die Gemeinde Aldenhoven spricht bereits von einem „römischen Sensationsfund“. An der antiken Schnellstraße Via Belgica, die gerade zu einer Touristenattraktion ertüchtigt wird, haben Archäologen des Rheinischen Amtes für Bodendenkmalpflege in der Nähe von Gut Ungershausen Fundamente und Klinkerreste freigelegt.
Mehr zum Thema

Kanalarbeiten liefern wertvolle Erkenntnisse über Jülichs Entwicklung
Arbeiten an der B 56 gehen weiter: Info-Pavillon der Via Belgica entsteht
Radweg erschließt Verlauf der Heerstraße
Ein Römer im Kreisverkehr erinnert an die Via Belgica

Die stammen offenbar von einer größeren römischen Raststätte - einer sogenannten Mansio. Es wäre die erste Mansio, die bisher an der alten Heerstraße von Köln nach Boulogne-sur-Mer am Atlantik gefunden wurde. Zudem wurden Kiesablagerungen entdeckt, die von einem Seitenweg herrühren, der von der römischen Rollbahn in Richtung Aldenhoven abzweigte. Die Archäologen waren bei der Auswertung von Luftbildern auf die Fundstelle gestoßen, erklärte Baudezernentin Anita Klotz auf Anfrage.

Eine Mansio größeren Ausmaßes wie die in Aldenhoven bestand neben einem Wachposten meist aus einem Rasthaus, einem Bad und einem Spanndienst, der die Pferde der staatlichen Kuriere wechselte. Etwa alle 15 Kilometer gab es in spätrömischer Zeit eine Pferdewechselstation (Mutatio) und etwa alle 40 Kilometer eine Mansio. Händler reisten also an einem Tag von einer Mansio zur nächsten.

Nach anderweitigen Funden gelangte man über eine breite Einfahrt in den Hof der U-förmigen Anlage, die meist aus Ställen und Wagenabstellplätzen sowie Ess- und Gästezimmern bestand. Da in Aldenhoven auch Münzen gefunden wurden, könnte es dort auch eine Wechselstube gegeben haben.

Der Vorsteher einer Mansio war meist ein ausgedienter Offizier, der mit einer Wachmannschaft den Verkehrsknotenpunkt sicherte, aber wohl auch Steuern eintrieb und Zölle kassierte. In einer Mansio waren im Schnitt 16 bis 18 Personen beschäftigt, die sich um die stets bereit stehenden 40 Zug- und Reittiere kümmerten oder Fuhrwerke und Sattelzeug ausbesserten.

Die Fundstellen wurden am Mittwoch wieder zugeschaufelt, damit die Landwirte in der nächsten Woche einsäen können.

An die Via Belgica in Aldenhoven erinnert seit kurzem eine neuzeitliche Mansio an der B 56 mit Info-Tafel und Parkplätzen

„Sensationsfund“: Römische Raststätte entdeckt - Lesen Sie mehr auf:
http://www.aachener-zeitung.de/lokales/kreis-dueren/sensationsfund-roemische-raststaette-entdeckt-1.770443#plx1314313679
Noch steht der Endbefund aus, doch die Gemeinde Aldenhoven spricht bereits von einem „römischen Sensationsfund“. An der antiken Schnellstraße Via Belgica, die gerade zu einer Touristenattraktion ertüchtigt wird, haben Archäologen des Rheinischen Amtes für Bodendenkmalpflege in der Nähe von Gut Ungershausen Fundamente und Klinkerreste freigelegt.
Mehr zum Thema

Kanalarbeiten liefern wertvolle Erkenntnisse über Jülichs Entwicklung
Arbeiten an der B 56 gehen weiter: Info-Pavillon der Via Belgica entsteht
Radweg erschließt Verlauf der Heerstraße
Ein Römer im Kreisverkehr erinnert an die Via Belgica

Die stammen offenbar von einer größeren römischen Raststätte - einer sogenannten Mansio. Es wäre die erste Mansio, die bisher an der alten Heerstraße von Köln nach Boulogne-sur-Mer am Atlantik gefunden wurde. Zudem wurden Kiesablagerungen entdeckt, die von einem Seitenweg herrühren, der von der römischen Rollbahn in Richtung Aldenhoven abzweigte. Die Archäologen waren bei der Auswertung von Luftbildern auf die Fundstelle gestoßen, erklärte Baudezernentin Anita Klotz auf Anfrage.

Eine Mansio größeren Ausmaßes wie die in Aldenhoven bestand neben einem Wachposten meist aus einem Rasthaus, einem Bad und einem Spanndienst, der die Pferde der staatlichen Kuriere wechselte. Etwa alle 15 Kilometer gab es in spätrömischer Zeit eine Pferdewechselstation (Mutatio) und etwa alle 40 Kilometer eine Mansio. Händler reisten also an einem Tag von einer Mansio zur nächsten.

Nach anderweitigen Funden gelangte man über eine breite Einfahrt in den Hof der U-förmigen Anlage, die meist aus Ställen und Wagenabstellplätzen sowie Ess- und Gästezimmern bestand. Da in Aldenhoven auch Münzen gefunden wurden, könnte es dort auch eine Wechselstube gegeben haben.

Der Vorsteher einer Mansio war meist ein ausgedienter Offizier, der mit einer Wachmannschaft den Verkehrsknotenpunkt sicherte, aber wohl auch Steuern eintrieb und Zölle kassierte. In einer Mansio waren im Schnitt 16 bis 18 Personen beschäftigt, die sich um die stets bereit stehenden 40 Zug- und Reittiere kümmerten oder Fuhrwerke und Sattelzeug ausbesserten.

Die Fundstellen wurden am Mittwoch wieder zugeschaufelt, damit die Landwirte in der nächsten Woche einsäen können.

An die Via Belgica in Aldenhoven erinnert seit kurzem eine neuzeitliche Mansio an der B 56 mit Info-Tafel und Parkplätzen

„Sensationsfund“: Römische Raststätte entdeckt - Lesen Sie mehr auf:
http://www.aachener-zeitung.de/lokales/kreis-dueren/sensationsfund-roemische-raststaette-entdeckt-1.770443#plx1314313679
Noch steht der Endbefund aus, doch die Gemeinde Aldenhoven spricht bereits von einem „römischen Sensationsfund“. An der antiken Schnellstraße Via Belgica, die gerade zu einer Touristenattraktion ertüchtigt wird, haben Archäologen des Rheinischen Amtes für Bodendenkmalpflege in der Nähe von Gut Ungershausen Fundamente und Klinkerreste freigelegt.
Mehr zum Thema

Kanalarbeiten liefern wertvolle Erkenntnisse über Jülichs Entwicklung
Arbeiten an der B 56 gehen weiter: Info-Pavillon der Via Belgica entsteht
Radweg erschließt Verlauf der Heerstraße
Ein Römer im Kreisverkehr erinnert an die Via Belgica

Die stammen offenbar von einer größeren römischen Raststätte - einer sogenannten Mansio. Es wäre die erste Mansio, die bisher an der alten Heerstraße von Köln nach Boulogne-sur-Mer am Atlantik gefunden wurde. Zudem wurden Kiesablagerungen entdeckt, die von einem Seitenweg herrühren, der von der römischen Rollbahn in Richtung Aldenhoven abzweigte. Die Archäologen waren bei der Auswertung von Luftbildern auf die Fundstelle gestoßen, erklärte Baudezernentin Anita Klotz auf Anfrage.

Eine Mansio größeren Ausmaßes wie die in Aldenhoven bestand neben einem Wachposten meist aus einem Rasthaus, einem Bad und einem Spanndienst, der die Pferde der staatlichen Kuriere wechselte. Etwa alle 15 Kilometer gab es in spätrömischer Zeit eine Pferdewechselstation (Mutatio) und etwa alle 40 Kilometer eine Mansio. Händler reisten also an einem Tag von einer Mansio zur nächsten.

Nach anderweitigen Funden gelangte man über eine breite Einfahrt in den Hof der U-förmigen Anlage, die meist aus Ställen und Wagenabstellplätzen sowie Ess- und Gästezimmern bestand. Da in Aldenhoven auch Münzen gefunden wurden, könnte es dort auch eine Wechselstube gegeben haben.

Der Vorsteher einer Mansio war meist ein ausgedienter Offizier, der mit einer Wachmannschaft den Verkehrsknotenpunkt sicherte, aber wohl auch Steuern eintrieb und Zölle kassierte. In einer Mansio waren im Schnitt 16 bis 18 Personen beschäftigt, die sich um die stets bereit stehenden 40 Zug- und Reittiere kümmerten oder Fuhrwerke und Sattelzeug ausbesserten.

Die Fundstellen wurden am Mittwoch wieder zugeschaufelt, damit die Landwirte in der nächsten Woche einsäen können.

An die Via Belgica in Aldenhoven erinnert seit kurzem eine neuzeitliche Mansio an der B 56 mit Info-Tafel und Parkplätzen

„Sensationsfund“: Römische Raststätte entdeckt - Lesen Sie mehr auf:
http://www.aachener-zeitung.de/lokales/kreis-dueren/sensationsfund-roemische-raststaette-entdeckt-1.770443#plx1314313679

Additional Hints (Decrypt)

Oynhrf Fpuvyq va Evpughat Oret fpunhra. Tebßre Ohfpu.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)