
Die Ortschaft Sagar ist an der Staatsstraße S 127 gelegen, die die Kurstadt Bad Muskau und die Stadt Rothenburg/Oberlausitz verbindet. Über viele Jahrhunderte war die Holzwirtschaft ein Haupterwerbszweig dieser Gegend. Das Holz wurde in einem Sägewerk verarbeitet, welches schon vor dem 30 - jährigen Krieg bestanden hatte. Heute wird diese Stätte durch den Förderverein Museum Sagar e.V betreut.
Auf Grund reicher Tonvorkommen entstanden bereits im Mittelalter beiderseits der Lausitzer Neiße viele Töpfereien mit alten schlesischen Traditionen. Heute gibt es die Keramikwerkstatt Hirche und die Töpferei Gran. Im stark zersiedelten Ort kann man noch Wirtschaftsgebäude und Scheunen aus Schrotholz finden, teilweise sind noch historische Backöfen auf den Höfen erhalten.
Im Ortszentrum befindet sich der Sportplatz mit einem Kulturhaus, welches 1962 in Eigenleistung der Einwohner gebaut wurde. Gegenüber dem gemeindlichen Friedhof wurde durch den Tennisverein eine 3 – Platz - Tennisanlage geschaffen.
Das heutige Bild der Ortschaft hat sich vor allem durch die staatlichen ländlichen Förderungen positiv gewandelt.
Historisches
Sagar , sorbisch Zagor ( hinter dem Berge ), ist von dichten Kiefernwäldern umgeben. Im Tal der Lausitzer Neiße gelegen , wird Sagar erstmals am 9. September 1366 urkundlich erwähnt. Von Anfang an zur Standesherrschaft Muskau gehörend, verdienten sich seine sorbischen Bewohner ihren Lebensunterhalt, wie viele in dieser Region, mit der Wald - und Landwirtschaft, Fischerei und Sägewerk. Als Besonderheit dieser Region gilt die Waldbienenwirtschaft oder Waldzeitlerei. In einem recht großem Waldstück im Neißetal zwischen Sagar und Skerbersdorf liegt der ehemalige Bienengarten. Hier wurde an der Schutzhütte zur Oberlausitzschanze eine weitere Cache gelegt.!
Die Cache befindet sich an einer schönen Anhöhe in der Dorfmitte. In unmittelbarer Umgebung befinden sich unter anderen Töpfereien mit Schauverkauf, Verkaufsstelle, Radlerklause, Gewerbemuseum. Die Anhöhe ist von mehreren Seiten erreichbar. Geparkt werden kann auf allen Nebenstraßen neben der Anhöhe und auf den Parkplätzen an Verkaufsstelle+ Museum an der S 127.