* Sorry, this one's not yet available in english.

(Quelle: Eigene Aufnahme)
Vorwort
Hergelockt an diesen mir bis dato unbekannten Ort durch den Tradi GC173NX, dachte ich mir die ganze Zeit über: "Warum liegt denn hier an diesem geologischen Juwel bloß noch kein Earthcache ???"
... jetzt liegt hier einer ! 
Einleitung
Zu dem Ort selber finden sich leider nicht viele Informationen. Es handelt sich hierbei um einen Felsbrocken, der sich in 406m Höhe auf dem Berg Hollenstein befindet und bereits 1575 als "Am Holenstein" in der Mercator Karte erwähnt wird. Vor dem Stein kreuzen 3 Wanderwege. Die Stelle ist als Hexentanzplatz bekannt.
Geologische Betrachtung des Gesteins
Es handelt sich bei dieser Gesteinsart um Quarzit, ein fein- bis mittelkörniges metamorphes Gestein, das mit Quarzgehalten ab 98 Prozent definiert ist. Es zeichnet sich durch relativ große Beständigkeit gegenüber Umwelteinflüssen aus.
* Entstehung
Quarzit entsteht durch Metamorphose und zwar meistens aus Sandstein, aber auch Kieselschiefer, Radiolarite oder Hornstein sind möglich. Entsprechend geologischer Forschung beginnt die "quarzitische Metamorphose" in einer Versenkungstiefe von 600m und 200° Celsius. Durch eine Kombination von Druck, Temperatur und mechanischer Belastung werden die einzelnen Quarzkörner dabei durch Drucklösung deformiert, und ihr Kristallgitter beginnt, sich neu zu ordnen. Bei dieser Rekristallisation wachsen sie über ihre ursprünglichen Korngrenzen hinaus und bilden eine dicht vernetzte Struktur. Die ursprünglichen Porenräume und das Sedimentgefüge sind, je nach Grad der Metamorphose, fast vollständig verschwunden. Sind im Ursprungsgestein Tonbestandteile enthalten, entstehen Glimmerminerale, wie silbriger Muskovit oder grünlicher Phengit. Dabei entsteht durch eine ausgerichtete Druckrichtung das lagige Gefüge, das sich aufspalten lässt. Im Ursprungsgestein vorhandene organische Bestandteile (kohlige Anteile) werden unter anderem in Graphit umgewandelt. Die übrigen aus anorganischer Substanz bestehenden Fossilienteile werden „abgebaut“ und sind in echten Quarziten nicht mehr vorhanden.
--- Quelle: www.wikipedia.de
Die Aufgaben
- Schaut euch das Bild "Orientierungspunkt A" einmal genauer an und findet vor Ort den dort dargestellten kleineren Stein, der ein Stück neben dem Quarzitbrocken liegt. Wenn man von oben anreist, dann läuft man auch schon auf die richtige Seite des Steines zu, wo man ihn schnell findet. Nun dreht euch einmal um und schaut euch hier an der Stelle den Hollenstein Quarzit etwas genauer an. Ihr werdet dort eine ganze Reihe langer Risse im Gestein erkennen. Was könnte die Ursache für diese Risse gewesen sein ?
- Wie fühlt sich der Hollenstein Quarzit an ? Ist das Gestein eher weich oder eher hart ?
- Begebt euch nun zu der Stelle, die auf dem Bild "Orientierungspunkt B" dargestellt ist. Diese liegt von eurer aktuellen Position aus etwa auf der Rückseite des Gesteinsbrocken hangabwärts. Unmittelbar daneben wächst ein Baum aus der Felswand. Auf dem Bild seht ihr ein Stück Fels, welches vom Hauptfels etwas absteht. Geht man auf dieser Seite des Hollenstein Quarzits (rechts vom Bildausschnitt) ein Stück entlang, so findet man (relativ weit unten) eine ganze Reihe roter und gelber Einschlüsse im Stein. Worum könnte es sich dabei handeln ?
- Schauen wir uns den Quarzit noch ein wenig näher an. Womit ist er an vielen Stellen geradezu übersäht ? Wodurch kommt das ?
- Last but not least auch hier der Wunsch aber keinesfalls der Zwang, noch ein schönes Foto von euch am Stein mit in das Log zu stellen (Anm.: Dieser Punkt ist vollkommen optional und stellt keine Logbedingung dar !) ...

Zum Cache
Der Ort selbst ist definitiv interessant für Kinder, allerdings auch nicht ganz ungefährlich. Wie auch bärti bereits im Listing seines Tradis schreibt: Laßt den Hammer bitte zu Hause, auch wenn der Stein aufgrund der zahlreichen Einschlüsse eine wahre Goldgrube für Findlingssammler ist.
Nachdem ihr mir die Antworten geschickt habt, dürft ihr grundsätzlich sofort loggen. Ich melde mich, falls etwas nicht stimmt.
Last but not least: Ich bin kein Geologe, habe aber die Aufgaben und Lösungen nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Sollten sich dennoch Fehler offenbaren, so werde ich dies umgehend korrigieren.