Alltagscaches, Sonntagscaches,
Große Dosen, Nanocaches,
Tradis auf bequemen Wegen,
Multis, Mysties auch bei Regen.
Alle die verborg'nen Sachen
Wußte so ein Häsch zu machen.
Oder wäre was zu klettern,
Abzuseilen, aufzuentern,
Oder gar ein Buch mit Dose
Abgerissen oder lose
Wie und wo und wann es sei,
Hinten, vorne, einerlei
Dosen sucht ein Meister Häsch,
Denn das ist sein Lebenszwech.
Auch die Cacher aus dem Norden
Konnten hier manch Dose orten.
Sie hatten viel dabei gedacht,
Wie man denn hier Dank vermacht.
Nämlich vor des Cachers Hause
Fließt ein Wasser mit Gebrause.
Übers Wasser führt ein Steg,
Und darüber geht der Weg.
Und sie dachten gar nicht träge,
Was, wenn da ein Döschen läge,
Ritzeratze, voller Tücke,
In der Lücke von der Brücke?
Und als diese Tat vorbei,
Hört man plötzlich ein Geschrei:

»He, heraus! du Dosen-Häsch!
Häscher, Häscher, cache, cache, cache!«
Alles konnte Häsch ertragen,
Ohne nur ein Wort zu sagen;
Aber, wenn er dies erfuhr,
Ging's ihm wider die Natur.
Schnelle greift er das Geräte,
Folgt der Satellitenfährte.
Denn schon wieder ziemlich fesch
Tönt ein lautes: »Cache, cache, cache!«
Und schon ist er an der Brücke,
Sucht die Stücke in der Lücke;
Wieder tönt es: »Cache, cache, cache!«
Plumps! Da ist der Cacher wech!
Übrigens bei alle dem
Ist so etwas nicht bequem!