
Sagen und Legenden:
Die Menschen aus damaligen Zeiten erzählten sich folgende Begebenheit, die sich in der Nähe dieser Weiher zugetragen haben soll ....... .
" Hier habe sich vor vielen Jahren immer wieder eine schneeweiße Frau sehenlassen, die den Vorübergehenden zuwinkte.
Diese hätten aber keinen Mut gehabt, ein Kreuzzeichen geschlagen und schnell die Flucht ergriffen. Da sich aber dann das Gerücht verbreitete - in der Veitlach seien auf dem Grund oder in der Nähe der Seen ein Schatz verborgen, so näherten sich einige Beherzte der winkenden Jungfrau.
Die deutete auf einen Platz unter einer sehr alten Wurzel und verschwand dann. So holten die jungen Burschen nun Pickel und Spaten und als sie wieder an den Weiher zurückkehrten, saß ein großer, schwarzer Hund auf der angegebenen Stelle und zeigte ihnen grimmig die Zähne. Die Schatzsucher waren anfangs voller Angst, aber die Gier nach dem Reichtum trieb sie an. Sie stachen die Spaten in die Erde und das Ungetüm verschwand. Nun gruben sie fleißig und eilig weiter und hatten die Kiste schon halb aus der Erde gehoben als auf einmal die weiße Frau unmittelbar neben ihnen auftauchte und durch flehende Gebärden zur Eile mahnte.
Plötzlich erhob sich ein Sturm und ein lautes Jaulen drang den Burschen durch Mark und Bein. Sie ergriffen die Flucht und stießen dabei die jetzt ausgegrabene Kiste in den See.
Und so soll dieser Schatz hier immer noch am Grunde des Sees liegen - bewacht von dem schwarzen Ungetüm und der weißen Frau aus der Veitlach .......... ."
