Heute markieren die historischen Grenzsteine die Landesgrenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Hessen.
Die jetzige durchgehende Markierung mit exakt behauenen Steinen erfolgte im Jahre 1769. Im Gebiet zwischen dem Hoppecketal und Braunshausen bei Hallenberg wurden 1990 noch 43 Grenzsteine mit dieser Jahreszahl gefunden. Ein Schnadebericht von 1663 zeigt jedoch, daß schon vor 1663 Grenzsteine existierten. Alle Grenzsteine sind mit "N" und einer arabischen Zahl versehen, als vermutlich fortlaufende Nummerierung.

Folgende Wappen und Darstellungen sind auf den Grenzsteinen anzutreffen:
a) Füstentum Waldeck: Stern, achtstrahlig - oder FW
b) Kur-Köln: Balkenkreuz - später auch KP für Königreich Preussen
c) Brilon: Schlüssel (auch mit Kur-Köln & Balkenkreuz)
d) Gaugreben (Medebach): 3 senkrechte Pfähle im Schild auf Schmalseite (auch mit Kur-Köln & Balkenkreuz)
Es fällt auf, daß 1825 immer noch das kurköllnische Kreuz auf dem Grenzsteinen verwendet wird, obwohl schon seit 1803 dieses westfälische Gebiet nicht mehr zum Kurfürstentum Köln gehörte. Später sind die Steine nüchtern mit "KP" (Königreich Preußen) und "FW" (Fürstentum Waldeck) beschriftet worden. Diese Grenze war auch gleichzeitig eine Glaubensgrenze (KP - katholisch / FW - evangelisch) und eine Dialektgrenze.

Folgt man dem Grenzweg steil bergan, so erreicht man nach rund 915 Metern und 137 überwundenen Höhenmetern den höchsten Berg NRWs, den Langenberg (843m üNN).
Doch neben der Landesgrenze findet sich in unmittelbarer Nähe des Caches noch eine weitere regionale Grenze an diesem Ort. Hier treffen die Gemarkungsgrenzen der Städte Winterberg und Olsberg sowie der Gemeinde Willingen aufeinander. Ein kleiner Grenzstein markiert diesen Ort.
Wer aus dem Hoppecketal kommend diesen Cache erreichen will, muß einen kleinen Quellbach der Hoppecke zuvor überqueren. In der Regel ist dies trockenen Fußes mit einem großen Schritt möglich.