Der Sirtaki (griechisch συρτάκι‚ kleiner Syrtos‘) ist ein Tanz aus dem Film Alexis Sorbas von 1964, der durch seine Bekanntheit meist als griechischer Volkstanz wahrgenommen wird. Er wird in einer Reihe getanzt, wobei die Tänzer ihre Arme über die Schultern der Nachbarn legen. Dies unterscheidet ihn von den traditionellen Tänzen, die meist im Kreis, mit gefassten Händen, getanzt werden. Sirtaki gilt daher als erfundene Tradition.
Seinen Namen erhielt der Sirtaki vom Volkstanz Syrtos, eigentlich sirtos choros (Griechisch: συρτóς χορóς), was „der schleppende Tanz“ bedeutet, im Gegensatz zum gesprungenen Tanz, dem pidiktos choros (Griechisch: πηδηκτóς χορóς). Die Choreographie des neuen Tanzes lehnte sich mit zunächst langsamen Schritten an den konstantinopolitanischen Chasapiko („Tanz der Schlachter aus Konstantinopel“) an und geht zum Ende in die schnellere Schrittfolge des Chasaposervikos (sérvikos „serbischer“, ein schneller Chasapikos) über.

