
"Fortunate erschrück nit / ich byn die junckfraw des glücks/ und durch die einfliessung des himmels und der sternen/ und der Planeten So ist mir verlihen sechs tugendt/ die ich fürter verleihen mag / eine zwuo mer oder gar / nach den stunden und regierung der planeten. Das ist weyßhait/ Reichtumb / Stercke / Gesundthait / Schœne / und langs Leben. Da erwœhle dir ains under den sechssen / und bedenck dich nit lang / wann die stund des glücks zu geben ist gar nach verschynen." Also bedachte er sich nit lang und sprach / "so begehr ich reichtumb/ das ich alweg gelts genuog hab" / tzu stund zoch sy herfür einen seckel und sprach / " nym hyn den seckel / und so oft du darein greiffest/ in welchem land du ymer bist oder komest / was dann von guldin in dem land leüffig seind / findest du zehen stuck goldes des selben landes werung."
Die Fortunatuserzählung gehört zu den wohl wichtigsten Romanen in deutscher Sprache und gehört zu jenen Werken die den Übergang zwischen neuerer und älterer Literatur markieren. Sie handelt von einem zypriotischen Jüngling, der aufgrund der Geldnot seiner Eltern den elterlichen Hof verlassen muss. Er reist durch ganz Europa und trifft dann in einem Wald an einerLichtung auf die Jungfrau Fortuna die ihm einen Sack schenkt in dem er immer 10 Münzen in Landeswährung findet, wann immer er auch hineingreift.
Wenn du magst, bring eine Münze in einer anderen Währung mit und tausche sie Geld, das du im Säckchen findest.
Der Zuschlag ist ein schönes, weil relativ einsames Stückchen Wald. Das in unserer Gegend durch fast jedes Waldgebiet eine große Straße führt ist zwar schade, aber wohl nicht mehr zu ändern. Ein Blick in die Umgebung des Caches lohnt sich. Nirgendswo sonst blüht hier so viel Waldklee. Diesem werdet ihr aber vor allem im April/Mai antreffen. Wir möchten an dieser Stelle auch auf unseren zweiten Cache in diesem Gebiet, "Elfenbeinspecht" verweisen, der sich exakt 333 Meter von diesem hier befindet.