Sprungschanze - lost place Traditional Cache
Sprungschanze - lost place
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (micro)
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Ausgelegt durch christliche Geocacher St. Johann, um Freude und Interesse zu wecken an: "Zwei Dinge bedenke: Woher und Wohin? Dann hat Dein Leben erst den rechten Sinn".
Wir sollten die wichtigen Punkte anvisieren, welche auch in der Ewigkeit noch von Bestand sind, um sie auch wirklich zu erreichen.
Zur Geschichte
Bereits im Jahre 1906 gründete ein Häuflein Sportbegeisterter den "Verein zur Förderung aller Arten des Wintersportes, besonders des Schilaufes" im damals 1343 Einwohner zählenden St. Johann.
1911 wurde zu Schiwettkämpfe eingeladen, wobei am Reinbachhang der Junioren- und Seniorensprunglauf stattfand. Mit Sprungweiten von bis zu 21 m konnte man damals noch Erster werden. Die Zeitungen berichteten vom "bedeutendsten Wintersportfest des Kronlandes Salzburg".
1912 berichtete das Salzburger Volksbaltt in seiner Mittwochausgabe vom 7. Feber 1912: "[...] Im Sprunglauf siegte Josef Radacher mit einem 8,5 m Sprung.[...]", wobei zu diesem Zeitpunkt bereits eine kleine Schanze im Bereich Hahnbaum errichtet worden war.
Der 1. Weltkrieg unterbrach die erfolgreiche Aufbauarbeit über viele Jahre.
Im Februar 1921 wurden auf einer "erstklassigen, gut instand gehaltenen Sprungschanze" die österreichischen Meisterschaften durchgeführt. Auch eine kleinere Schanze gab es auf der so genannten Badleiten zur "Heranbildung des jugendlichen Nachwuchses", welche 1931 beim 5. Salzburger Jugendschitag verwendet wurde.
Als 1933 die Meisterschaft des Salzburger Landesschiverbandes (Dreierkombination) durchgeführt wurde, fand der Sprunglauf auf der Geza von Wolfsteinschanze im Bereich Rabenkanzel-Färberau statt.
Ein Bescheid der Sicherheitsdirektion für das Bundesland Salzburg vom 7. August 1947 genehmigte die Bildung des "Wintersprotvereins St. Johann" und 1948 wurde bereits Geld für den Neubau einer Sprungschanze gesammelt. 1948 begannen die Erdarbeiten für die Sprungschanze beim Schlössel (da befindest du dich jetzt). Der Weltmeister von Zakopane 1939, der legendäre Sepp Bradl wurde als Berater beigezogen und Toni Wieser zum Arbeitsleiter bestellt. Die Finanzierung erfolgte durch Bürger St. Johanns, durch einen bunten Abend und einer Theateraufführung.
Im Sitzungsprotokoll vom 8. Dezember 1948 wurde vor der offiziellen Eröffnung sinngemäß festgehalten: Zum Einspringen überredeten die guten Springer letztendlich Herbert Modelhart, welcher aber am Vorbau landete. Nachdem auch der Lokalmatador Toni Wieser nicht weiter kam, wurde im nächtlichen Einsatz durch Zimmermeister Sinnegger der Schanzentisch um zwei Meter verlängert, wodurch die Veranstaltung am 19. Dezember gerettet war. Trotzdem wurde sie innerhalb eines Jahres 3-mal umgebaut. Obwohl ein starker Sturm am 14. Juli 1950 den Anlaufturm umwarf, konnte im Dezember 1950 Sepp Bradl ein glänzendes Eröffnungsspriingen mit 48 m gewinnen.
Trotz der vereinzelten Springen in den nächsten Jahren haben die Schanzenneubauten in Werfen und Bischofshofen immer mehr Springer dorthin abwandern lassen.
Deswegen wurden ab 1848 andere Wintersportarten stärker gefördert, wodurch der Hahnbaum liftmäßig erschlossen wurde. Der erste diesbezügliche Versuch aus dem Jahr 1946 scheiterte kläglich, als bei der Eröffnung der Lift stecken blieb, der Herr Dechant abgeseilt werden mußte und sich die Bahn nicht mehr in Bewegung setzen hat lassen - aber das wäre ein anderer lost place.
Additional Hints
(Decrypt)
ab GI ng gung gvzr va "Fg. Wbunaa vz Cbatnh"
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