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unterm Blätterdach Traditional Cache

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ammi63: Behälter ist weg, ansonsten keine Angaben.

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Hidden : 4/29/2014
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Ich bin ein Filmdöschen und habe mich in Lamboy nieder gelassen, bin an 7/24/365 erreichbar

Bitte Stift mit bringen

Geografie

Lamboy ist der östlichste Bezirk der Kernstadt von Hanau. Er liegt östlich der Bahnstrecke Friedberg–Hanau und nördlich der Kinzig. Er hat 10.579 Einwohner.[1] Hier leben überdurchschnittlich viele Kinder und Jugendliche: Der Anteil der unter 18-Jährigen liegt bei 21 Prozent, in Hanau insgesamt sind es 17,7 Prozent.

Zentrale Achse des Stadtteils ist die Lamboystraße. Im Norden des Stadtteils befindet sich das Industriegebiet Hanau-Nord mit Unternehmen aus Dienstleistung, Autohandel, Speditionen, Großhandel und großflächigem Einzelhandel. Im Süden, zur Kinzig hin, liegt das Wohngebiet „Tümpelgarten“, das ebenfalls zum Stadtteil gehört.

Geschichte

Historische Entwicklung

Der Namensgeber: Wilhelm von Lamboy
Schlacht bei Hanau

Der Bezirk ist nach dem General Guillaume de Lamboy aus den Spanischen Niederlanden (heute: Belgien) benannt, der im Dreißigjährigen Krieg 1636 die Festung Hanau belagerte. Die Belagerung wurde durch ein hessisch-schwedisches Entsatzheer unter Landgraf Wilhelm V. von Hessen-Kassel (1627-1637) beendet, der mit einer Tochter des Grafen Philipp Ludwig II. von Hanau-Münzenberg, Amalie Elisabeth, verheiratet war. In Erinnerung an das Ende der Belagerung wurden jährlich Dankgottesdienste abgehalten, aus denen sich ab 1800 das Lamboyfest entwickelte, das zum Teil in dem damals noch bewaldeten Bereich gefeiert wurden, den heute das „Lamboyviertel“ einnimmt, seit einigen Jahren aber in der historischen Altstadt von Hanau um das Goldschmiedehaus. Auf dem Gebiet des heutigen Lamboyviertels fand am 30./31. Oktober 1813 ein Teil der Schlacht bei Hanau statt, Napoleons letztem Sieg.

Ab 1900 wurden im wilhelminischen Kaiserreich im Osten der Stadt großzügige Kasernenanlagen für Ulanen- und Eisenbahnregimenter gebaut, die von Berlin nach Hanau verlegt wurden: Francois-Kaserne, Eisenbahnregiment-Kaserne Nr. 2 (Hutier-Kaserne) und 3 (Hessen-Homburg-Kaserne) sowie der Yorckhof (für verheiratete Offiziere) mit insgesamt 145 Hochbauten. Entlang der Lamboystraße entstanden Wohnhäuser für Offiziere und Handwerk, 1912 die Gebeschusschule, benannt nach Oberbürgermeister Dr. Eugen Gebeschus, der die Entwicklung des Geländes bis 1916 entscheidend vorantrieb. Die städtebaulich intakte Gründerzeitbebauung entlang der Lamboystraße prägt das Gebiet heute noch.

Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahmen die US-Streitkräfte die militärischen Anlagen im Lamboyviertel und prägten den Stadtteil. In den fünfziger und sechziger Jahren galt das Viertel auf Grund seiner Musik-Clubs und Bars als wildes Ausgehviertel und genoss den Ruf eines „hessischen St. Pauli“. Seine stark amerikanisch beeinflusste Musikszene war weit über die Grenzen Hanaus bekannt und zog Nachtschwärmer, Musiker und Musikliebhaber aus ganz Hessen an.[2]

Der Stadtteil Hanau-Lamboy hat seit Mitte der 1990er Jahre eine äußerst positiven Entwicklung vollzogen und sich aus einer Gegend mit zweifelhaftem Ruf zu einem prosperierenden Quartier mit guter Infrastruktur verwandelt, das besonders bei jungen Familien beliebt ist. Allein im Zeitraum von November 2010 bis zum November 2011 verzeichnete der Stadtteil einen Bevölkerungszuwachs von rund 350 Menschen. Das vielseitige und gute Wohnangebot, die gute Nahversorgung und eine große Auswahl an Schulen und Kindertagesstätten machen das Quartier attraktiv. Eine Vielzahl von Vereinen und zahlreiche kulturelle Angebote tragen weiter dazu bei.

 

Quelle: Wikipedia

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