
Der Erste führt uns zum ehemaligen Außenlager der KZ Buchenwald. Das KZ Julius.
Mit den Häftlingen sollte der Arbeitskräftemangel im Schönebecker Zweigbetrieb der Junkers Flugzeug- und Motorenwerke ausgeglichen werden. In diesem Werk wurden während des Krieges Elektroguss-, Blechpress- und Zerspanteile sowie Aggregate für die Flugzeugzellen der Baumuster Junkers Ju 88, Junkers Ju 188 und Heinkel He 162 hergestellt.
Das Lager befand sich an der Barbyer Straße unmittelbar neben dem Elbdeich. Es bestand aus sieben Baracke, teils aus Stein, teils aus Holz. Der Häftlingsbereich war mit elektrisch geladenem Stacheldraht umzäunt und an den Ecken von vier Wachtürmen bewacht.
Die Zahl der Häftlinge betrug anfangs 100 und stieg zeitweise auf 1800 an (600 Sowjetbürger, 500 Franzosen, 300 Polen, 150 Niederländer, 100 Tschechen und Slowaken sowie einige Deutsche, Spanier, Belgier und Juden).
Ich möchte Euch hier nicht mit unendlich viel Text überfallen. Wer Interesse hat, kann gern nachlesen. Literatur gibt es genug.
Bitte versteckt Ihn wieder so, wie Ihr ihn vorgefunden habt, damit er recht lange dort verweilen kann.
Dankeschön