Dieser Cache liegt an einem sehr schön gestalteten Platz in Suttrop.
Ihr sucht nach einem Petling. Zu manchen Tageszeiten kann es hier
recht muggelig werden. Also setzt euch zum loggen lieber entspannt
auf einer der Bänke. Dann fallt ihr nicht so auf ;-)
In Suttrop gibt es fünf alte Quellen, die Ende der 1980er Jahre verroht
wurden, in einem Rohr in der Mittleren Straße zusammen laufen und in
den Bach „Dorpke“ übergehen. 2012 wurden die Quellen wieder freigelegt
und schön eingefasst. Damit gewinnt der Suttroper Dorfplatz ein Kleinod
zurück. Die gelegentliche Rotfärbung des Quellwassers ist auf die umfag-
reichen Eisenerzvorkommen südlich von Suttrop zurückzuführen.
Der Platz, wo früher der Bauernhof Weber-Berres stand, wurde dabei
als Begegnungsstätte hergerichtet. Mit dieser Gestaltung möchte
der Heimatverein hinweisen auf die historische Bedeutung von Wasser
und Kalk für die Region. Albert Weber, Vorsitzender des Heimatvereins,
begründet das Projekt: „Wasser und Kalkstein geben uns Einblicke in die
Geologie sowie in die Geschichte und sind im RaumWarstein ein wichtiger
Teil unserer Identität. Dies wollen wir auch für zukünftige Generationen
dokumentieren.“
Aus den Wasserquellen am Fuß des Steinrückens schöpften früher die
Kleinbauernfamilien das lebenswich tige Trinkwasser für Mensch und
Vieh. Ab ca. 1900 verrohrte man die Bachläufe nach und nach und leitete
sie unterirdisch über die Dorpke in die Wäster. Neben der Bäckerei Meier
(Remmes) befand sich ein ca. 100 m³ fassendes Betonbecken als Feuerlösch-
teich („Remmes Teich“). Die Bevölkerung nutzte ihn, um bei Bedarf Wasser zu
schöpfen, Vieh zu tränken und Wäsche zu waschen. Viele Erinnerungen, z. B. in
Form von “Dönekes” über nächtliche Bäder, ranken sich um Remmes Teich,
der ein beliebter Treffpunkt für Kinder aus dem Oberdorf war. Er wurde dann
im Zuge örtlicher Strukturmaßnahmen beseitigt. Die Freifläche wird als Park-
platz genutzt, nachdem der Bauernhof Weber-Berres aussiedelte, der ursprüng-
lich hier mitten auf dem Platz stand.