Für die Fische wurde eine Treppe geschaffen, um das Wehr am Repelener Meer zu überwinden. Die Bilder von Lachsen, die Stromschnellen durch Sprünge überwinden sind wahrscheinlich bekannt. Dies können wir hier leider nicht beobachten, aber mit ein wenig Phantasie, lässt sich so eine Fischwanderung auch am Moersbach vorstellen.
Die ursprüngliche Fließrichtung der LINEG Gewässer ist zum Rhein ausgerichtet. Durch die Entstehung von Senkungsschwerpunkten mit dem Bau von Pumpanlagen und Rücklaufstrecken ist diese verändert. Die Gewässerorganismen können in den Gewässern nicht mehr auf und abwärts wandern, um den für sie wichtigen Artenaustausch vorzunehmen. Die für den Niederrhein typischen geringen Fließgeschwindigkeiten verändern sich auf Teilabschnitten zu gebirgsbachähnlichen Gefälleverhältnissen. Die Organismen müssen eine hohe Anpassungsfähigkeit aufweisen, um zu überleben.
Die Aufgabe der Landschaftspflege bei der LINEG umfasst u.a. die Optimierung der Lebensbedingungen für Tiere und Pflanzen der Gewässer und ihrer Auen.
Die ökologische Durchgängigkeit wird durch den Umbau von Sohlabstürzen in Sohlgleiten, den Bau von Umgehungsgerinnen (bei Vorflutpumpanlagen) und die Aufhebung von langen unpassierbaren Verrohrungen und Durchlässen erreicht.
(Quelle: http://www.lineg.de/Wasserwirtschaft/Landschaftspflege/index.php)
Geändertes Listing vom 20.01.2019: Da die Brombeeren im Sommer zwar lecker, ansonsten aber sehr abwehrbereit sind, habe ich die Dose verlegt. Von hier könnt Ihr zwar immer noch die Fischtreppe bewundern, aber Ihr könnt nicht mehr so schön in die einzelnen Stufen schauen.